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Landkreis Northeim will Wünsche der heimischen Firmen erkunden

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Von: Axel Gödecke

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Viele Betriebe, darunter auch mit die größten im Landkreis Northeim, sind im Gewerbegebiet in der Northeimer Südstadt angesiedelt. Archiv
Viele Betriebe, darunter auch mit die größten im Landkreis Northeim, sind im Gewerbegebiet in der Northeimer Südstadt angesiedelt. © Axel Gödecke

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim schreibt über 1050 Betriebe an und lädt sie ein, an einer Befragung teilzunehmen.

Northeim – Was wünschen sich heimische Unternehmen im Kreis Northeim für die Zukunft? Welche Rahmenbedingungen wünschen sie sich, damit die Unternehmensentwicklung gesichert ist? Und was erwarten die Firmen konkret an Hilfen von den kommunalen Behörden und ihren Selbstverwaltungen? Das sind nur einige von über 30 Fragen, die der Landkreis Northeim gern beantwortet haben möchte.

Aus diesem Grunde startet die Kreisverwaltung eine umfangreiche Befragungsaktion. Rund 1050 Unternehmen mit Sitz im Landkreis Northeim erhalten in diesen Tagen einen Fragebogen von der Kreis-Wirtschaftsförderung. Nach 2011 und 2016 sei das bereits die dritte groß angelegte Umfrage unter den Gewerbetreibenden heißt es von der Kreis-Wirtschaftsförderung.

Ziel sei es, das eigene Unterstützungsangebot an die Bedarfe der Unternehmen anzupassen. Da die Befragung nicht anonym laufe, könne im Nachgang auch eine passgenaue Ansprache der Betriebe durch die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung bei der Kreisverwaltung erfolgen.

„Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, proaktiv auf die Unternehmen zuzugehen. Ich möchte in Erfahrung bringen, wie die Unternehmen den Wirtschaftsstandort bewerten und welche Anforderungen sie an den Standort Landkreis Northeim haben“, ergänzt Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

In der Befragung geht zum Beispiel auch um den Arbeitskräftebedarf der heimischen Firmen oder einer möglichen Unterstützung bei der Technologieberatung sowie um Projekte zur betrieblichen Nachhaltigkeit (beispielsweise Bau von Photovoltaikanlagen, Energetische Sanierung, E-Mobilität, Abwärmenutzung, Fahrradleasing) und Unterstützungsmöglichkeiten für deren Realisierung.

Auch Wünsche zum Angebot an Kita- und Krippenplätzen sowie zu den schulischen Angeboten in den Städten und Gemeinden sowie zur Verkehrsanbindung, zum Flächenbedarf des Unternehmens und zum schnellen Internet möchten die Wirtschaftsförderer des Landkreises in Erfahrung bringen. Neu ist die Frage, ob der jeweilige Betrieb auch Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete anbieten könne.

Die Ergebnisse sollen in das bei der Wirtschaftsförderung als Datenbank eingesetzte Kommunale Wirtschafts-Informationssystem „KWIS“ übernommen werden und stehen dann für die tägliche Arbeit in der Wirtschaftsförderung zur Verfügung.

Fragebögen auch online auszufüllen

Unternehmen, die keinen Fragebogen erhalten haben, sich aber beteiligen möchten, werden gebeten, sich an die Wirtschaftsförderung des Landkreises Northeim unter Tel. 05551/70 87 34, zu wenden. Auf der Homepage des Landkreises besteht unter landkreis-northeim.de/unternehmensbefragung2022 auch die Möglichkeit zum Download des Fragebogens. Ebenso kann der Fragebogen unter northeim.befragt.org aufgerufen und online ausgefüllt werden. (Axel Gödecke)

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