Awo übernimmt Klinik in Einbeck: Kaufverträge unterschrieben

Einbeck. Das Hin und Her um die Verkaufsverhandlungen für die Kliniken in Einbeck und Stadtoldendorf hat am späten Mittwochabend ein glückliches Ende genommen: In Halle setzte die Geschäftsführung des Landesverbands Sachsen-Anhalt der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ihre Unterschriften unter die Verträge.

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Vorausgegangen waren laut Awo-Landesverbands-Pressesprecherin Cathleen Paech (Magdeburg) intensive Gespräche zwischen der Verbandsgeschäftsführung und Vertretern des niedersächsischen Sozialministeriums. Dabei seien Befürchtungen ausgeräumt worden, dass die Landesregierung in ihrer Krankenhausbedarfsplanung die beiden Krankenhaus-Standorte Einbeck und Stadtoldendorf möglicherweise nicht mehr berücksichtigen werde.

Nach Angaben der Pressesprecherin sollen beide Krankenhäuser, die seit zwei Jahren von der Gesellschaft für Hospital-Management (GeHoMa) betrieben wurden, so wie bisher weitergeführt werden.

Auch die ausstehenden Gehaltszahlungen der GeHoMa - die Belegschaften der beiden Kliniken warten noch auf die Gehälter vom Oktober und November - würden übernommen, sie würden eventuell allerdings in mehreren Ratenbeträgen gezahlt.

Die beiden Hospitäler in Einbeck und Stadtoldendorf passten gut in die Produktpalette der Krankenhausgesellschaft des Awo-Landesverbands Sachsen-Anhalt. Diese führt bereits zwei stationäre psychiatrische Kliniken in Halle und Jerichow, ist am Psychiatriezentrum im niedersächsischen Königslutter beteiligt und betreibt ein Allgemeinkrankenhaus in Calbe, das von der Größe her dem in Einbeck entspricht.

Ferner betreibt die Awo-Krankenhausbetriebsgesellschaft Sachsen-Anhalt mehrere Tageskliniken, Behinderten-Einrichtungen und Medizinische Gesundheitszentren in Sachsen-Anhalt. Awo-Sprecherin Paech: „Wir versuchen, stetig zu wachsen.“ (goe)

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