Ekkehard Just und Gustav Heinecke überreichen ersten Buch an Harald Kühle

Viel Geschichte im Jahrbuch

Das Northeimer Jahrbuch 2011 ist erschienen, v. l.: Bürgermeister Harald Kühle, Stadtarchivar Ekkehard Just und der Vorsitzende des Heimat- und Museumsverein, Gustav Heinecke. Foto: Niesen

Northeim. Es war ein schöner Tag, als ein Fotograf vor 101 Jahren das Foto der Hagenstraße mit dem Einspänner vor dem heutigen CVJM-Haus und der St.-Sixti-Kirche im Hintergrund aufgenommen hat.

Jetzt schmückt das Zeitzeugnis aus dem Stadtarchiv das Northeimer Jahrbuch 2011. Das erste Exemplar des 76. Jahrgangs übergaben der Vorsitzende des Heimat- und Museumsverein für Northeim und Umgebung, Gustav Heinecke, und der für die Redaktion verantwortliche Stadtarchivar Ekkehard Just an Bürgermeister Harald Kühle.

In dem 180 Seiten starken Werk geht es um Heimatforschung, Denkmalpflege und Naturschutz. Just setzt sich beispielsweise mit der Geschichte der „Herberge zur Heimat“ unter dem NS-Regime auseinander, einer Einrichtung für Wandergesellen, für ledige Beschäftigte und zur Arbeitsvermittlung. In diese Jahr und darüber hinaus blickt der Northeimer Oberstudienrat Hans Harer mit seinem Text „Scharlachfrei und „Eier-Levy“ - Weitere Momentaufnahmen aus dem Leben Northeimer Juden“.

Die Kriegsereignisse in und um Hammenstedt lässt Sparkassendirektor a. D., Karl Nolte, Revue passieren. In seinem Bericht über den „weltbekannten Forschungsstandort“ Lindau setzt sich der Goslarer Entwicklungsingenieur Manfred Teich mit den Jahren 1946 bis 1960 auseinander: „Vom Fraunhofer Institut zum Max-Planck-Institut für Aeronomie“.

Northeims früherer Stadtdirektor Werner Hesse liefert mit den Artikeln „Northeim - Stadt im Wandel“ und „100 Jahre Schützenverein von 1910“ gleich zwei Beiträge.

Die Kreisnaturschutzbeauftragte Ingrid Müller schreibt über den Mittelwald, die Historikern Dr. Birgit Schlegel über Flößerei auf der Rhume, die freie Mitarbeiterin bei der Kirchlichen Denkmalpflege, Maria Kapp, über die katholische Kirche St. Konrad von Parzheim in Uslar.

Das Jahrbuch 2011 ist bei den örtlichen Buchhandlungen, beim Heimatverein und im Stadtarchiv zum Preis von zehn Euro erhältlich (zhp)

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