Autobahn

Auf der A7: Hier kracht es fast täglich - Polizei will stärker kontrollieren

Northeim, Autobahn 7,Via Niedersachsen, Harzhorn
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Die A7 zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen.

Weil es in einer Großbaustelle auf der A7 beinahe täglich zu Unfällen kommt, möchte die Polizei nun härter durchgreifen.

Northeim - Fast täglich kommt es zu Verkehrsunfällen in der rund 30 Kilometer langen Großbaustelle auf der Autobahn 7 zwischen den Anschlussstellen Nörten-Hardenberg und Seesen.

A7 bei Northeim: Autofahrer ignorieren Überholverbote

„Täglich kommt es wegen der Fehleinschätzung von Verkehrsteilnehmern über die Breite ihrer Fahrzeuge und weil sie die im Streckenabschnitt geltenden Überholverbote ignorieren zu Verkehrsunfällen. Auch Geschwindigkeitsbeschränkungen, Hinweise auf reduzierte Fahrzeugbreiten auf der linken Fahrbahn und das Gebot, an engen Stellen versetzt zu fahren, werden leider immer wieder von Verkehrsteilnehmern ignoriert“, betonte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Montag in einer Pressemitteilung.

Selbst mit Wohnmobilen, Kleintransportern und großen Geländewagen werde auch an den engsten Stellen versucht, an den Lastwagen vorbeizufahren. Diesem Phänomen wolle die Autobahnpolizei jetzt mit einer verstärkten Kontrolltätigkeit begegnen, heißt es weiter: So werden ab sofort zu unregelmäßigen Zeiten verstärkt Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen, außerdem Streifenfahrten zur Verkehrsüberwachung stattfinden.

A7 bei Northeim: Bereitschaftspolizei Göttingen unterstützt Autobahnpolizei

Unterstützung erhalte die Autobahnpolizei dabei auch von einem Verkehrsprojekt der Bereitschaftspolizei Göttingen. Am vorigen Freitag wurden bei einer Kontrolle innerhalb weniger Stunden zahlreiche Verstöße von Autofahrern festgestellt – und natürlich geahndet: 18 Fahrer hatten dabei trotz Überholverbots überholt, fünf Fahrer verstießen gegen die zulässige Fahrzeugbreite auf der linken Fahrspur. Außerdem war es während der Kontrollzeit zu drei Verkehrsunfällen gekommen, die jeweils zu langen Staus geführt hatten.

Bei Verstößen gegen die durch Verkehrsschilder geregelten Anordnungen drohen je nach Delikt Verwarn- und Bußgelder zwischen 40 und 300 Euro, so die Polizei.

Für eine stress- und staufreie Fahrt empfiehlt die Autobahnpolizei, sich der Geschwindigkeit des Schwerverkehrs auf der rechten Fahrspur anzupassen und Parallelfahrten sowie Überholmanöver in engen und unübersichtlichen Baustellenbereichen möglichst zu unterlassen. Die Autobahnpolizei betont, dass Fahrzeuge mit mehr als 2,10 oder 2 Metern Breite inklusive der Außenspiegel den linken Fahrstreifen in Baustellenbereichen nicht befahren dürfen. (Kathrin Plikat)

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