Brandschutzbereiche im Landkreis Northeim sind neu geordnet worden

Einbeck. Der Landkreis Northeim soll sich künftig in die Brandschutzabschnitte Nord und Süd gliedern. Das hat der Kreistags-Ausschuss für Brand- und Katastrophenschutz einstimmig beschlossen. Bislang gab es vier Brandschutzabschnitte.

Jeder der beiden neuen Abschnitte hat jeweils zwei Aufsichtsbereiche, die wie bislang von eigenen Abschnittsleitern geführt werden. An den Zuordnungen der Ortswehren ändert sich nichts. Die Neuordnung zum 1. Januar 2015 war notwendig geworden, weil durch die Fusion der Gemeinde Kreiensen mit der Stadt Einbeck vor zwei Jahren der alte Brandschutzabschnitt Nord-Ost nur noch das Gebiet der Stadt Bad Gandersheim und der Gemeinde Kalefeld umfasst hatte.

„Das Kind hat nur einen anderen Namen bekommen“, sagte Jens Meyer (SPD) zu der an den Wünschen des Kreisbrandmeisters und des Kreiskommandos orientierten Kompromisslösung. Niemand habe durch die Neustrukturierung Schaden nehmen sollen, erklärte Karl-Heinz Hagerodt (CDU), das sei gelungen. „Das ist keine Wunschkonstellation, aber wir und auch das Kreiskommando der Feuerwehr können damit leben“, sagte Hagerodt. Die bewährte Zusammenarbeit werde nicht beeinträchtigt.

Zum neuen Brandschutzabschnitt Nord gehören 

• im Aufsichtsbereich 1 die Städte Einbeck und Dassel mit 58 Ortswehren und

• im Aufsichtsbereich 2 die Stadt Bad Gandersheim und die Gemeinde Kalefeld mit 26 Ortswehren.

Zum Brandschutzabschnitt Süd zählen 

• im Aufsichtsbereich 1 die Städte Northeim und Moringen sowie Nörten-Hardenberg und Katlenburg-Lindau mit 40 Ortsfeuerwehren sowie

• im Aufsichtsbereich 2 die Städte Uslar und Hardegsen sowie Bodenfelde mit insgesamt 32 Ortswehren. (zfb)

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