Milder Winter belastet Umsatz mit Winterwaren

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Reduzierungen: Mit starken Preisnachlässen auf Pullover und andere Winterbekleidung werben die Geschäfte um Kunden.

Northeim. Was die Autofahrer in diesem Winter freut, ist für viele Geschäften ein Nachteil: Wegen des milden Winters sind die Regale noch voll mit warmer Kleidung. Daran haben auch bereits erhebliche Preisreduzierungen nichts geändert.

In den nächsten Wochen ist mit weiteren Nachlässen zu rechnen. Die Northeimer Geschäfte wollen im Winterschlussverkauf bis in den kommenden zwei Wochen Rabatten bis zu 70 Prozent gewähren, heißt es. „In den nächsten Tagen und Wochen werden die Preise einiger Kleidungsstücke noch einmal sinken,“ sagt beispielsweise Elke Meinshausen, Mitarbeiterin des Geschäfts Rakebrandt Mode.

Der traditionelle Winterschlussverkauf beginnt zwar erst am Samstag, 28. Januar, dann wird es beispielsweise bei Magnus große Reduzierungen geben. Schnäppchenjäger können aber bereits jetzt fündig werden.

In der Northeimer Innenstadt haben bereits einige Unternehmen mit dem Ausverkauf begonnen. Durch Schilder in den Schaufenstern werben die Einzelhändler mit ihren Sonderpreisen.

Ein schwarzer Wintermantel kostet bereits statt 99,99 Euro nur noch 79,99 Euro. Auch Stiefeletten in Bergsteigerlook sind statt für 79,95 Euro jetzt schon für 41,95 Euro erhältlich. Dabei spart der Kunde also fast die Hälfte des Normalpreises.

Trotzdem warten die Geschäfte sehnsüchtig auf einen Wintereinbruch, denn die bisherigen Rabatte ziehen nicht so viele Kunden in die Läden, wie erhofft. „Die Kundenzahl ist wie zu normalen Zeiten“, sagt beispielsweise Ursula Fetting, Geschäftsführerin der Wäsche und Strumpfetage.

Auch Winterschuhe werden nur gekauft, wenn die eigenen beschädigt sind. „Keiner kauft etwas, was er nicht unbedingt braucht“, beschreibt Irmgard Christof, Mitarbeiterin im Schuhgeschäft Rose, ihre Erfahrungen.

Von Linda Lange

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