Anbau fertig

Wachenhäuser Wehr hat endlich genug Platz im eigenen Domizil

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Zeichen guter Zusammenarbeit: (von links) die stellvertretende Ortsbrandmeisterin Daniela Cornehl, Bürgermeister Uwe Ahrens, Gemeindebrandmeister Sven Helmold und Ortsbrandmeister Björn Baye bei der symbolischen Schlüsselübergabe für den Anbau ans Feuerwehrhaus Wachenhausen. 

Die Gemeinde Katlenburg-Lindau hat der Feuerwehr Wachenhausen einen Anbau spendiert. Der wurde jetzt eingeweiht.

„Aus einem Gerätehaus wurde ein Feuerwehrhaus“: Katlenburgs Gemeindebrandmeister Sven Helmold gratulierte den Frauen und Männern der Ortsfeuerwehr Wachenhausen zum neuen Anbau. Mit diesem werden die beengten Verhältnisse in der Garage des liebevoll „Norbert“ genannten Tragkraftspritzenfahrzeugs endlich beendet.

Ortsbrandmeister Björn Baye dankte während der symbolischen Schlüsselübergabe den 22 aktiven und fast 130 fördernden Mitglieder für ihre Eigenleistungen und den Sponsoren für die finanzielle Unterstützung der dringend erforderlichen Räumlichkeiten.

„Viel zu eng und letztlich gefährlich“, so beschrieb Baye die Situation im alten Gerätehaus. Nur wenige Zentimeter Platz war für die Aktiven der Feuerwehr, wenn das Fahrzeug der Wachenhäuser Wehr in der Garage stand. Seit Langem wurde der Zustand von Versicherungen und Arbeitsschutz bemängelt, doch mehr als 20 Jahre dauerte die Diskussion um mehr Platz für die Kameraden, erzählte Baye die Vorgeschichte des Anbaus. Neue Vorschriften schließlich verboten die Lagerung von Arbeitsmaterialien in der Fahrzeughalle, sodass bereits 2017 entsprechende Lagerräume im Dorfgemeinschaftshaus entstanden. Auch die Planungen für ausreichend Umkleidemöglichkeiten und einen Waschraum gingen in eine konkrete Phase.

Am 6. Juni 2018 stand dann endlich ein Bagger für den neuen Anbau bereit – und auch gleich mehrere Traktoren aus dem Ort für den Abtransport von Abraum, denn Ortsbürgermeister Ralf Schwarz verwies darauf, dass in Wachenhausen vieles noch gemeinschaftlich geregelt wird: „Alle zugesagten Eigenleistungen sind mehr als erbracht“, so Schwarz, der auch den Partnern der Aktiven dankte, dass sie zusätzlich zur zeitlichen Belastung als Feuerwehrleute noch die vielen Stunden auf dem Bau akzeptiert hätten. Mehr als 1200 Stunden Eigenleistung kamen zusammen.

Neben dem Anbau, der nun Platz für 22 Feuerwehreinsatzschränke sowie einen Waschraum für Feuerwehrzubehör bietet, wurde noch die alte Gerätehalle renoviert: Die Verlegung von Kabeln, das Streichen der Wände oder Verlegen der Fliesen wurde ebenfalls in Eigenleistung erbracht. Ortsbrandmeister Baye hob vor allem die Leistung von Sven Siemen (117 Stunden) sowie von Alexander und Matthias Fiebig (120 beziehungsweise. 174 Stunden) hervor.

Baye bedankte sich auch bei den Förderern: Neben einigen ungenannt bleiben wollenden lokalen Spendern war es vor allem die Kreis-Sparkasse Northeim (500 Euro), die Volksbank Mitte (1000 Euro) und Ortsratsmitglied Roy Walowski, der der Halle eine neue Funkfernsteuerung für das Rolltor spendierte.

Weiterer Dank ging an Robert Hellmann, der eine Materialspende organisierte und an die Lindauer Elektrofirma Kordes, die kostenlos Kabelmaterial zur Verfügung stellte.

Baye lobte zudem die reibungslose Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung während der Bauphase, was auch Bürgermeister Uwe Ahrens in seinem Grußwort bestätigte. 

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