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Städte im Kreis Northeim suchen dringend Wahlhelfer

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Von: Axel Gödecke

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Viel zu tun hatten die Wahlhelfer 2018 bei der Bürgermeisterwahl in Northeim. Aechiv
Viel zu tun hatten die Wahlhelfer 2018 bei der Bürgermeisterwahl in Northeim. Aechiv © Axel Gödecke

Die größeren Städte im Kreis Northeim suchen noch Wahlhelfer für die Landtagswahl am 9. Oktober.

Landkreis Northeim - Insbesondere für die Wahllokale in den Kernstädten würden noch Helfer gebraucht, heißt es übereinstimmend aus Northeim, Uslar und Einbeck.

Die Stadt Northeim hat einen Aufruf über die Medien gestartet. „Wir brauchen über 200 Helfer, viele sind zwar schon eingeteilt, aber insbesondere in der Kernstadt zwickt es noch“, sagt Uwe Ritter, Leiter der Bürgerdienste der Stadt.

Pro Wahlvorstand im Wahllokal müssten für den Wahltag acht Leute eingeteilt sein. Drei Wahlhelfer müssten sich laut Vorgabe im Wahllokal mindestens aufhalten, meist gebe es den Tag über von 8 bis 18 Uhr zwei Schichten, danach erfolge die Auszählung für alle Helfer. Die Stadt Northeim habe 25 Wahllokale, davon zehn in der Kernstadt.

Voraussetzung für die Übernahme des Wahlehrenamtes sei die Wahlberechtigung, das heißt, man müsse Deutscher sein, mindestens 18 Jahre alt, nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen und seit drei Monaten in Niedersachsen wohnhaft sein.

Alle Wahlhelfer erhalten übrigens für ihren ehrenamtlichen Einsatz ein sogenanntes „Erfrischungsgeld“ in Höhe von 25 Euro. Das ist weniger, als es zum Beispiel bei den Kommunalwahlen gab. Ritter: „Dafür ist der Auszählaufwand bei nur einer Erst- und Zweitstimme ja auch deutlich geringer.“

Auch die Stadt Uslar sucht Helfer für die Wahlvorstände am 9. Oktober, bestätigt Hauptamtsleiter Bernd Klodner. Es würden rund 200 Wahlhelfer benötigt. Bei der vergangenen Landtagswahl hatte die Stadt 24 Wahllokale zu besetzen, 19 in den Ortschaften und fünf in der Kernstadt. Auch hier werden dieses Mal 25 Euro Aufwandsentschädigung gezahlt.

Noch deutlich mehr Helfer benötigt die Stadt Einbeck, insbesondere deshalb weil sie so viele Ortschaften hat. Zur Bierstadt gehören seitdem die Gemeinde Kreiensen 2013 dazugekommen ist, jetzt 46 Ortschaften.

„Wir haben 60 Wahllokale“, erläutert Bianka Rohlf vom Wahlteam der Stadt Einbeck. Dafür würden insgesamt mindestens 360 Wahlhelfer benötigt. Auch in der Stadt Einbeck würden insbesondere noch Helfer für die Kernstadt-Wahlbezirke gesucht. In Einbeck selbst gebe es allein 14 Wahllokale. Interessenten sollten bei ihrer Meldung angeben, wo sie eingesetzt werden möchten. Ihren Einsatz honoriert auch Einbeck mit 25 Euro Erfrischungsgeld“. (Axel Gödecke)

Kontakt für Interessenten: Northeim: Tel. 05551/966 171, E-Mail an wahlen@northeim.de oder unter northeim.de/rat-verwaltung/wahlen/wahlhelfer; Stadt Uslar: Tel. 05571/30 72 05 oder uslar.de/rat-verwaltung/wahlen/meldung-wahlhelfer; Stadt Einbeck: Tel. 05561/91 61 12

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