Ortsrat Gladebeck will viele Projekte im Ort anpacken – Förderverein für die Sanierung ist in Planung

Wehrhaus soll wieder glänzen

Das alte Feuerwehrhaus: Der Bau müsste dringend saniert werden. Außerdem sollen in ihm moderne Toiletten entstehen, die bei Dorffesten genutzt werden können. Foto: Schrader

Gladebeck. Für das neue Jahr hat sich der Ortsrat in Gladebeck viel vorgenommen. So soll das alte Feuerwehrgerätehaus als eigentliches Wahrzeichen vom Thie wieder aufgemöbelt werden.

Das Gerätehaus weise große bauliche Mängel auf, weiß Ortsbürgermeister Lothar Becker nach der Ortsratssitzung zu berichten. Der alte Schlauchturm brauche einen neuen Anstrich, so mancher Balken müsste erneuert werden. Eingerichtet werden sollen - auch zur Nutzung bei Dorffesten – zeitgemäße und vorschriftsmäßige Toiletten

100 000 Euro nötig

Die Gladebecker planen nun, einen Förderverein zu gründen, um die Sanierungskosten schultern zu können. Rund 100 000 Euro seien nötig, schätzt Becker. Einen Teil des Geldes könnte man vielleicht über Fördermittel rekrutieren. Doch dann müssen Fristen eingehalten werden, für die Aktiven entstehe Zeitdruck, sieht Becker als Kehrseite der Förderprogramme. Um dem zu entgehen, werde erwogen, viele Arbeiten in Eigenleistung durch Ortsrat und Dorfgemeinschaft zu schaffen. Das alles will natürlich im Detail geplant sein. Dazu ist laut Ortsbürgermeister Becker ein Gespräch mit dem Ortsplaner der Dorferneuerung, Hajo Brudniok, vorgesehen.

Ein weiteres Projekt am Thie: Die Pflasterung für das Ehrenmal sei im Rahmen der Dorferneuerung ausgespart worden. Auch da gibt es laut Becker Arbeit.

Als wäre das der Aufgaben nicht genug, beschreibt Becker gleich das nächste Projekt: Der Spring im Dorf habe eine Grundsanierung für rund 160 000 Euro dringend nötig. Weil zum Beispiel die Umrandung des Grabenlaufes nicht mehr in Schuss sei, müsse die Quelle eventuell abgesperrt werden.

Lob für Ortsrat

Einigkeit sei bei so großen Projekten unabdinglich, meint Ortsbürgermeister Becker. Seit der Neuwahl des Ortsrats vor einem Jahr sei die in Gladebeck gegeben, lobt er die neunköpfige Mannschaft. (zul)

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