Startschuss für den Südniedersachsenplan ist gegeben

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Unterschriften: Stephan Weil und Bernhard Reuter präsentieren den von ihnen unterzeichneten Kontrakt.

Einbeck. Der Startschuss für den Südniedersachsenplan ist gegeben. Mit dem Programm sollen Projekte mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro in der Region initiiert werden.

Dafür sorgten der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und der Göttinger Landrat Bernhard Reuter als Vertreter der regionalen Kommunen  mit ihren Unterschriften.

Weil und Reuter betonten dabei am Donnerstag, dass das Programm längerfristiger angelegt sei als die Förderperiode bis 2021. Sie erinnerten dabei an den Emslandplan, der von 1951 bis 1989 dazu beigetragen habe, aus der Region im Nordwesten Niedersachsens eine wirtschaftlich und sozial blühende Landschaft zu machen. „Wir werden einen langen Atem benötigen“, sagte der Ministerpräsident. Beide betonten, dass für einen Erfolg des Programms die Landkreise, Städte und Gemeinden über ihre jeweiligen Grenzen hinweg zusammenarbeiten müssten. „Es gibt keinen Einsendeschluss“ forderte Weil Kommunen und die Wirtschaft auf, sich mit ihren Projekten beim Südniedersachsenplan einzubringen. Die Region, die sei längerem unter fehlender Wirtschaftsdynamik und Bevölkerungsrückgang leide, habe viele Potenziale, auf denen sich aufbauen lasse. 100 Millionen Euro Investitionen, die sich aus EU-Fördermitteln und Kofinanzierungen der Kommunen und der Wirtschaft zusammensetzen, sollen, so betonten Weil und Reuter, nicht das letzte Wort seien. Diese Summe sei garantiert, sagte Reuter. Angesichts von vier Milliarden Euro, die von der EU nach Niedersachsen fließen sollen, habe Südniedersachsen, wo zehn Prozent der Landesbevölkerung leben, Anspruch auf weitere 400 Millionen Euro. Dabei stehe aber die Region in Konkurrenz zu anderen Gebieten Niedersachsens. Der Göttinger Landrat forderte die Städte, Gemeinden und Landkreise auf, sich mit vielen Projekten um Fördermittel zu bemühen. (ows)

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