Mausefallen am Klappgeräusch erkannt

Bei "Wetten, dass..?": Detlev Jarchow aus Wolbrechtshausen gewinnt seine Wette

Jetzt gilt´s: Nachdem ihm Markus Lanz den Kopfhöer abgenommen hat, muss Detlev Jarchow die von seiner Assistentin Angelika Möhle (2. v. l.) bediente Falle am Geräusch erkennen. Links Wettpatin Diane Keaton. Die Schauspielerin wählte aus 30 Fallen die zu erratenden Exemplare aus. Screenshot: Weiss

Erfurt/Wolbrechtshausen. Zum Titel des Wettkönigs hat es zwar nicht gereicht, dafür hat Detlev Jarchow aus Wolbrechtshausen (Landkreis Northeim) seine Wette in der ZDF-Show „Wetten, dass..?" mit Bravour gewonnen. Ohne Fehlversuch gelang es ihm am Samstagabend in Erfurt Mausefallen am Klappgeräusch zu erkennen.

„Das ist völlig wurscht“, kommentierte der Wolbrechtshäuser am Sonntagmorgen, dass es für den Wettkönig nicht gereicht hat. „Hauptsache, wir haben einen guten Eindruck gemacht.“

Erleichtert über die gewonnenen Wetten war auch Wettpatin Diane Keaton. Sie hatte darauf gesetzt, dass der Wolbrechtshäuser die Aufgabe bewältigt. Hätte Jarchow es nicht geschafft, hätte sie ihren Wetteinsatz einlösen und einen lebenden Frosch küssen müssen.

Die Hollywoodschauspielerin, die, die sich zuvor schon auf der Prominenten-Couch kussfreudig gezeigt hatte, bedankte sich bei dem 59-Jährigen mit einem Kuss auf die Lippen.

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„Die war super offen“, sagt Jarchow über Keaton. Als die Schauspielerin vor seiner Wette Markus Lanz und Comedian Ralf Schmitz küsste, habe er sich gedacht, vielleicht bekommt er auch einen Schmatzer von Keaton, wenn er seine Wette erfolgreich bewältigt.

Zuvor hatte sie aus 30 Fallen die drei ausgesucht, die der 59-Jährige nur mit Hilfe seiner Ohren identifizieren musste. Ausgelöst wurden die Apparaturen von Angelika Möhle aus Lütgenrode. Seine Assistentin ist sonst seine Kollegin. Sie arbeitet wie Jarchow in der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen.

Seit März hatten sich Jarchow und Möhle auf ihren Auftritt bei „Wetten, dass..?“ vorbereitet. „Die Idee hatte ich schon früher“, betont Jarchow, der bereits vor zwei Jahren erfolgreicher Kandidat in der Show war. Damals morste er durch Ohrenwackler seiner Kollegin Annika Hellemann Begriffe, die sie erraten musste. Auch diese Wette hatte er gewonnen.

Recherche im Internet

Artikel aktualisiert um 11.20 Uhr

Um 30 verschiedene Fallen zu bekommen, hat er nach eigenen Worten zunächst im Internet recherchiert. Bei der Beschaffung der unter anderem auch aus Kanada stammenden Fallen hat ihn dann die in Osterode ansässige Firma Flügel, ein Versandhandel für Forstschutzprodukte, unterstützt, berichtet Jarchow.

Einige Falle habe er natürlich auch bei Geschäften in der Region gekauft. In Erfurt wurde Jarchow außerdem von einem zehnköpfigen Fanclub begleitet.

Fotos aus der Sendung

Detlev Jarchow aus Wolbrechtshausen bei "Wetten, dass...?"

Am Ende kam Jarchow mit seiner Mausefallenwette auf den vierten Platz. Es gewannen vier junge Surfer aus München, die in vier Minuten aus leeren Plastikflaschen, Besenstielen, Klebeband und Folie ein funktionierendes Surfbrett bauten. (ows)

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