Geschäftsführer Thomas Groß: „Wir sind wild entschlossen“

Gandersheimer Domfestspiele sollen in diesem Jahr wegen Corona vor halb vollen Rängen stattfinden

Eine voll besetzte Zuschauertribüne 2019 bei einer Aufführung des Musicals „Hair“ bei den Domfestspielen vor der Stiftskirche.
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Einstweilen nur eine Erinnerung: Eine voll besetzte Zuschauertribüne wie hier bei einer Vorstellung des Musicals Hair im Jahr 2019 soll es in diesem Jahr aus Infektionsschutzgründen nicht geben.

Eine Absage der diesjährigen Domfestspiele ist für die Bad Gandersheimer Theatermacher kein Thema.

Bad Gandersheim – „Wir sind wild entschlossen“, betonte der Geschäftsführer der gemeinnützigen Domfestspiel GmbH, Thomas Groß im Gespräch mit der HNA. „Wir haben das herausfordernde Jahr 2020 gut überstanden und können mit diesen Erfahrungen gestärkt nun motiviert in die Zukunft schauen.“

Domfestspiel-Geschäftsführer Thomas Groß.

Dass das so sei, haben die Domfestspiele den Zuschauern, Sponsoren und Förderern zu verdanken, die ihnen im vergangenen Jahr, als die Festspiele pandemiebedingt abgesagt werden mussten, die Treue gehalten hätten. „Jetzt ist es höchste Zeit, davon etwas zurückzugeben“, sagte Groß. „Das sind wir auch unserem Team schuldig.“

Die Sponsoren stehen nach seinen Worten auch in diesem Jahr hinter den Festspielen, „Manche sogar mit deutlich stärkerem Engagement“.

Ein Teil der Verträge mit den Schauspielern ist nach den Worten von Intendant Achim Lenz bereits abgeschlossen. „Der Rest ist in Arbeit.“ Zum Ensemble gehörten viele Darsteller, die bereist im vergangenen Jahr dabei sein sollten.

„Wir setzen weiterhin auf Treue zu unserem Ensemble“, hob der Intendant hervor.

Domfestspiel-Intendant Achim Lenz.

Es seien verschiedene Szenarien vorbereitet, um vor der Stiftskirche Theater bieten zu können. Die Spielzeit soll vom 20. Juni bis zum 29. August dauern. „Wir haben unsere Spielzeitdauer also verlängert“, erklärt der Geschäftsführer. „Wir werden signifikant mehr Vorstellungen spielen und planen dabei mit einer halb zu besetzenden Tribüne.“ Wie das neue Probezentrum als Spielstätte in die Domfestspiele integriert werden kann, soll bei der Vorlage des Spielplans präsentiert werden, kündigte er an.

Zum Hygienekonzept gehört neben einem Ensemblearzt auch ein Ausbau des Cateringbereichs, erläuterte Groß. „Unsere Zuschauer sollen an mehreren Stellen einfacher und schneller an Getränke und Essen kommen können. (Olaf Weiss)

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