XXL-Ostfriese Tamme Hanken heilt Vierbeiner im Eiltempo

Opperhausen. Ein schwarzer XXL-Pick-Up fährt auf den Hof der Familie Töpperwien in Opperhausen. Daraus steigt der XXL-Ostfriese Tamme Hanken aus. Schlagartig verwandeln sich die teilweise murrenden Gesichtsausdrücke der wartenden Hundebesitzer in ein hoffnungsvolles Lächeln.

XXL-Ostfriese Tamme Hanken in Kreiensen

XXL-Ostfriese Tamme Hanken in Kreiensen
XXL-Ostfriese Tamme Hanken in Kreiensen © Oschmann
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XXL-Ostfriese Tamme Hanken in Kreiensen © Oschmann
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XXL-Ostfriese Tamme Hanken in Kreiensen
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XXL-Ostfriese Tamme Hanken in Kreiensen
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XXL-Ostfriese Tamme Hanken in Kreiensen © Oschmann

Der als „Knochenbrecher“ bekannte Hüne kommt viel später als angekündigt - wieder einmal.

„Er kommt, wenn er kommt!“ Diese Antwort gibt Dorothea Töpperwien den Wartenden am laufenden Band. Die tauschen sich auf dem Hof eifrig über die Wehwehchen ihrer Vierbeiner aus. Für viele ist Tamme Hanken der letzte Hoffnungschimmer, denn die meisten haben mit ihren Hunden schon viele Tierärzte durch - vergebens.

Zwei-Meter-Mann

Das sieht gar nicht gut aus: Diesem vierbeinigen Patienten konnte Tamme Hanken nicht helfen. „Machen Sie das Beste draus“, lautete sein Rat.

Eine kurze Umarmung mit Dorothea Töpperwien und Tochter Bianca, dann legt der Zwei-Meter-Mann auch schon los. „Gehen sie mit dem Hund ein Stück“, ruft er dem ersten Hundeherrchen zu. Fünf Meter genügen, dann weiß der gelernte Landwirt und Chiropraktiker aus Filsum, was dem Tier fehlt. Ab mit dem Vierbeiner auf einen leer geräumten Tisch, ein paar Handgriffe hier und da, die Pfoten und Hinterläufe werden gedehnt und einmal kräftig am Schwanz gezogen. Fertig. Der Hund läuft spontan besser, Frauchen drückt 70 Euro für die kurze Behandlung auf einem Strohballen gegenüber ab.

„Wer ist jetzt dran?“ Hanken arbeitet scheinbar im Akkord, muss er auch, denn vor der Scheune warten 20 vierbeinige Patienten. Seine Spontan-Diagnose: „Der frisst sich tot.“ Nach einer kurzen Untersuchung gibt es einige Ernährungstipps mit auf den Weg.

Die hat er auch für einen anderen Patienten. „Haben Sie einen Eimer mit Deckel zu Hause?“, fragt er. „Na klar“, lautet die Antwort. „Da geben Sie Blättermagen von der Kuh hinein, stellen das Ganze in die Sonne, und wenn der Deckel hochfliegt, ist das Essen fertig!“

Aus dem Archiv: Tamme Hanken in Bebra

Der auf der ganzen Welt gefragte Mann, der sich vor allem als Pferdeheilpraktiker einen Namen gemacht hat und oft mit seinen Methoden im Fernsehen zu sehen ist, besitzt Unterhaltungswert. Kurz, knapp, trocken - so fallen seine Diagnosen und Antworten aus.

Bianca und Dorothea Töpperwien schätzen seine Offenheit und Ehrlichkeit. „Etwa alle acht Wochen ist er bei uns in Opperhausen auf dem Hof, um große und kleine Vierbeiner zu behandeln. Heute sind es 20 Hunde und 12 Pferde.“ Die beiden schätzen an ihm auch, dass er alle gleich behandelt. Und sie vertrauen ihm. „Lieber gleich zu Tamme“, lautet ihr Ratschlag, denn der Besuch bei ihm ist meist wesentlich effektiver und günstiger als bei einem Tierarzt.

„Einen Promi-Bonus oder so etwas gibt es bei ihm nicht“, erzählt Dorothea Töpperwien. Einen bekannten Reiter, der sein wertvolles Pferd bei ihm umsonst behandelt wissen wollte, hat er abblitzen lassen. „Da war er noch nicht so bekannt wie heute.“

Aber auch der Knochenbrecher stößt an seine Grenzen. Dem nächsten Vierbeiner kann der XXL-Ostfriese nicht mehr helfen. Einem Bernersennhund-Mischling knicken die Hinterbeine weg.

Traurige Diagnose

„Die Bänder haben keine Spannung mehr“, lautet die Diagnose. Und einen Rat gibt er dem traurigen Hundebesitzer gleich mit auf den Weg - offen und frei heraus: „Manchmal kann Sterben eine Gnade sein!“

Rubriklistenbild: © Oschmann

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