Viele Kliniken, Städte und Gemeinden verzeichnen Zuwächse

Zahl der Geburten im Landkreis Northeim bleibt hoch

Neujahrsbaby: Mira Shihadeh kam am 1. Januar um 21.47 Uhr, 3410 Gramm schwer und 51 Zentimeter lang, in der Helios-Klinik Northeim zur Welt. Ihre Eltern Maryam und Heitham Shihadeh wohnen in Northeim.
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Neujahrsbaby: Mira Shihadeh kam am 1. Januar um 21.47 Uhr, 3410 Gramm schwer und 51 Zentimeter lang, in der Helios-Klinik Northeim zur Welt. Ihre Eltern Maryam und Heitham Shihadeh wohnen in Northeim.

Der Babyboom setzte sich auch im vergangenen Jahr fort: „Das Geburtshilfe-Team der Helios-Klinik Northeim hatte 2021 wieder alle Hände voll zu tun“, sagte Klinik-Sprecher Marin Wilmsmeier.

Landkreis Northeim – Insgesamt 453 Mädchen und Jungen haben in den Kreißsälen der Klinik 2021 das Licht der Welt erblickt.

Damit schaue das Team auf ein überdurchschnittlich geburtenreiches Jahr zurück, das drittstärkste der Klinikgeschichte. Nur 2017 und 2020 habe es noch mehr Geburten gegeben, in diesen Jahren halfen die Hebammen und Ärzte 464 beziehungsweise 478 Babys beim Start in das Leben. Besondere Augenblicke blieben dabei die Mehrlingsgeburten. 2021 begleitete das Team in Northeim zwei Zwillingsgeburten, so der Kliniksprecher.

Die Städte und Gemeinden verzeichneten 2021 viele Geburten (in Klammern die Vergleichszahlen aus 2020): In Moringen wurden im vergangenen Jahr 57 Geburten (40) gemeldet. Die beliebtesten Vornamen waren Thore und Anton, die je zweimal vergeben wurden. In Uslar wurden 114 (96) Geburten registriert, davon 3 Hausgeburten und 2 Auslandsgeburten. Gleich viermal wurde der Name Mila vergeben. In Kalefeld wurden 50 Geburten (42) verzeichnet. Beliebteste Vornamen im Alten Amt waren Ben, Emma und Luna (zwei Jungen und je drei Mädchen). In Nörten-Hardenberg wurden 98 (92), in Hardegsen 63 (70), in Katlenburg-Lindau 61 (49) und in Northeim 249 (261) Neubürger registriert. Zu den beliebtesten Vornamen in Northeim gehören Emma (5-mal) sowie Leon und Theo (je 4-mal).

Viele angehende Eltern aus dem Landkreis Northeim entscheiden sich aber auch für eine Geburt in einer Göttinger Klinik. Die Universitätsklinik, die sich nach eigenen Angaben auch auf Risikoschwangerschaften und Mehrlingsgeburten spezialisiert hat, verzeichnete im vergangenen Jahr 1130 Geburten mit 1186 Kindern (2020: 1030 mit 1096 Kindern).

Im Krankenhaus Neu Bethlehem kamen laut Pressesprecher Wolfgang Schäfer 1150 Kinder zur Welt, davon 13 Mehrlingsgeburten (2020: 1083 mit 8 Mehrlingsgeburten). Die jüngste Mutter 2021 war hier 14 Jahre alt.

Im Krankenhaus Neu-Mariahilf wurden laut eigenen Angaben 625 Kinder geboren (2020: 620 mit zwei Mehrlingsgeburten). Die meisten Kinder kamen in den Monaten Juli bis September mit 70, 71 und 66 Kindern zur Welt. (Rosemarie Gerhardy)

Unterschiedliche Erfassung der Geburten

Wenn ein Kind geboren wird, erfolgt immer erst eine Registrierung beim Standesamt des Geburtsortes, zum Beispiel am Standort der Klinik. Dieses Standesamt bleibt dann auch das personenstandsführende für den Rest des Lebens. Das heißt, wer später beispielsweise eine Kopie der Geburtsurkunde braucht, muss sich an das Standesamt im Geburtsort wenden. Anschließend wird das Neugeborene beim Einwohnermeldeamt an seinem künftigen Wohnort, in der Regel dem der Eltern, registriert. (rom)

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