Bundeswehr bis vorerst Ende April im Einsatz

Landkreis Northeim: Soldaten unterstützen beim Testen

Vor dem Testzentrum des ASB in Nörten-Hardenberg: Von links Sven Salchow (ASB), Dr. Regina Pabst, Iris Knecht (ASB), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Jens von Rüsten (ASB), Katrin Decker (ASB), Oberstleutnant Dirk Odenthal, Hauptgefreiter Peter Stöcker und Hauptgefreiter Chris Riemath.
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Vor dem Testzentrum des ASB in Nörten-Hardenberg: Von links Sven Salchow (ASB), Dr. Regina Pabst, Iris Knecht (ASB), Landrätin Astrid Klinkert-Kittel, Jens von Rüsten (ASB), Katrin Decker (ASB), Oberstleutnant Dirk Odenthal, Hauptgefreiter Peter Stöcker und Hauptgefreiter Chris Riemath.

Die Nachfrage nach den kostenlosen Corona-Test im Kreis Northeim, die jeder Einwohner einmal wöchentlich in Anspruch nehmen kann, ist riesig: Darum gibt es laut Northeimer Kreisverwaltung jetzt Unterstützung von der Bundeswehr, um die Testkapazitäten weiter erhöhen zu können.

Landkreis Northeim - Zehn Soldaten, die aus dem Fliegerstützpunkt Delmenhorst stammen, sind zunächst bis Ende April im Einsatz, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie unterstützen in den Testzentren des ASB in Nörten-Hardenberg, der JUH in Einbeck und in den mobilen Teststationen in den Städten und Gemeinden.

Dort werden sie vorrangig bei der Abnahme der Tests, aber teilweise auch als Verwaltungskräfte eingesetzt.

„Ich bin dankbar, dass uns die Bundeswehr unterstützt. Zusammenarbeit über Verwaltungsstrukturen ist in einer epidemischen Lage von diesem Ausmaß wichtig“, so Landrätin Astrid Klinkert-Kittel.

Bei diesem Einsatz handele es sich bereits um den zweiten Einsatz der Bundeswehr im Landkreis – beim ersten Mal haben Soldaten in einer privaten Einrichtung geholfen, so Klinkert-Kitttel.

Durch die Unterstützung der Soldaten erhöhen sich die Testkapazitäten deutlich, heißt es weiter. So sind im Testzentrum der Johanniter-Unfallhilfe in Einbeck nun täglich 320 statt bislang 160 Tests möglich. Beim Testzentrum des ASB in Nörten-Hardenberg erhöht sich die Kapazität um 120 auf 190 Tests täglich. Und auch in den mobilen Teststationen können durch den Einsatz der Bundeswehr täglich 240 sowie 280 Tests vorgenommen werden.

Damit, so die Kreisverwaltung, würden die Kapazitäten in den Städten und Gemeinden verdoppelt.

Laut Dr. Regina Pabst, Leiterin des Gesundheitsamtes, sei die Teststrategie ein wesentlicher Baustein, um insbesondere mögliche Infektionsketten bei symptomlosen Infizierten frühzeitig unterbrechen zu können.  (kat)

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