Zufahrt zur Heldenburg bald wieder möglich

Abgestützt: Mit einer so genannten Gabionen-Mauer ist die Zufahrt der Salzderheldener Heldenburg jetzt gesichert worden. Foto: Bertram

Salzderhelden. Nach dem Abrutschen der Stützmauer an der Zufahrt zur Heldenburg in Salzderhelden auf die Einbecker Straße vor zwei Wochen ist die deswegen gesperrte Ortsdurchfahrt seit dem Wochenende wieder frei befahrbar. Die Sicherungsmaßnahmen sind abgeschlossen.

Der Hang ist jetzt mit einer so genannten Gabionen-Mauer abgestützt worden, einem Konstrukt aus Drahtkörben, die mit Steinen gefüllt wurden. Die ursprünglich geplante einspurige Verkehrsführung mit Ampelschaltung auf der Ortsdurchfahrt ist vom Tisch. Wie Einbecks Bauamtsleiter Frithjof Look sagte, werde innerhalb der nächsten zwei Wochen auch die Zufahrt zur Heldenburg und damit zur „Burgschänke“ wieder nutzbar sein, allerdings dann zunächst nur mit dem Pkw. Die Gaststätte ist zurzeit nur zu Fuß erreichbar.

Wie es perspektivisch mit Mauer, Hang und Zufahrt weiter geht, wird laut Look ein für den 3.November angesetztes Gespräch der Stadt Einbeck mit Vertretern des Landes Niedersachsen ergeben. Das Land ist Eigentümerin der Heldenburg. Die Stadt Einbeck jedenfalls sei an einem zügigen Verfahren interessiert, allerdings seien der kommende Winter und die Planungs- und Ausschreibungszeiträume nur schwerlich zurzeit kalkulierbar, erklärte der Bauamtsleiter. Ein Zeitplan lasse sich daher aktuell nicht nennen, sagte Look. Wie Tiefbauamtsleiter Thomas Kreykenbohm ergänzte, müsse das Bodengefüge noch geprüft und die Statik weiter erkundet werden, erst dann lasse sich sagen, wie eine dauerhafte Lösung aussehen könne. Bei einer neuen Stützmauer-Konstruktion werde dann die Zufahrt auch sicherlich wieder mit 7,5-Tonnen-Transportern befahren werden können, aber erst dann. (zfb)

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