Zugunglück in Northeim vor 20 Jahren: Puffer löste Katastrophe aus

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Zugunglück in Northeim vor 20 Jahren: Puffer löste Katastrophe aus

Northeim. Dem markerschütternden Krach folgte Totenstille. Erst nach einigen Momenten waren die erste Schreie von Verletzten aus den Trümmern des Schnellzugs München-Kopenhagen zu hören.

Beim Zugunglück am 15. November 1992 in Northeim kamen elf Menschen ums Leben, 51 erlitten Verletzungen. Sie alle waren Opfer einer Verkettung unglücklicher Umstände geworden, wie die Bahn hinterher betont: Ein Waggon eines Güterzugs hatte um 1.30 Uhr in der Nacht einen Puffer verloren.

Zugunglück in Northeim vor 20 Jahren

Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
 © HNA-Archiv
Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Zugunglück in Northeim am 15. November 1992.
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Dieser brachte 15 Güterwaggons zum Entgleisen. Der entgegenkommende Schnellzug kollidierte mit einem querstehenden Güterwaggon. Wäre der Schnellzug nur eine halbe Minute später gekommen, hätte ihn ein elektromagnetisches Haltesignal gestoppt.

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Bei dem Zusammenstoß des 90 km/h schnellen Güterzugs mit dem Schnellzug, der mit 120 km/h unterwegs war, wurden mehrere Wagen des Personenzuges von den entgleisten Güterwaggons seitlich aufgeschlitzt.

Der Schlafwagen durchbrach das Geländer der Bahnbrücke über die Bundesstraße 241 am Bahnhof und stürzte ab. In diesem Waggon kamen die meisten der getöteten Passagiere ums Leben. Auch der 44 Jahre alte Lokführer des Schnellzuges überlebte das Unglück nicht.

Großaufgebot

320 Feuerwehrleute, 100 Sanitäter und Ärzte, 50 Angehörige des Technischen Hilfswerks und 30 Polizisten waren in der Nacht im Einsatz. Sie befreiten und versorgten Verletzte aus den Trümmern und bargen die Toten. Die Verletzten kamen in Krankenhäuser in Northeim, Göttingen, Bad Gandersheim und Seesen. (ows)

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