Erster Planungsentwurf vorgestellt

Zwei Etappen für neue Höckelheimer Mehrzweckhalle

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Blick aus der Vogelperspektive: So könnte die neue Höckelheimer Mehrzweckhalle aussehen. Die gestrichelten weißen Linien zeigen den Grundriss des abgebrannten Gebäudes.

Höckelheim. Die Planungen für den Wiederaufbau der im Mai 2014 abgebrannten Höckelheimer Mehrzweckhalle nehmen konkrete Formen an.

In der jüngsten Sitzung des Höckelheimer Ortsrates wurde jetzt ein erster Planungsentwurf vorgestellt.

Demnach soll für den Bau der neuen Halle ein Teil der Straße nördlich des Schulgeländes einbezogen werden, um eine größere Grundfläche zu erhalten. Die ist notwendig, um den neuen DIN-Normen für Spielflächen in Sporthallen gerecht zu werden, das Gebäude barrierefrei zu gestalten und die Umkleideräume ebenerdig unterbringen zu können.

Das Konzept wurde innerhalb von fünf Monaten von einem Arbeitskreis erarbeitet, dem neben dem Höckelheimer Ortsrat auch Vertreter der Schule und der Vereine sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung angehören.

Deren Plan sieht vor, dass die neue Halle nicht auf der noch erhaltenen Bodenplatte aufgebaut wird, sondern einen komplett neuen Grundriss erhält. Nach Auskunft der Northeimer Stadtbaurätin Tanja Mehls wird dafür der 800 Quadratmeter große alte Sockel abgerissen. Da eine im September stattgefundene Überprüfung ergeben hatte, dass dieser stabil wäre, um darauf einen Neubau zu errichten, ist allerdings immer noch unklar, ob die Versicherung den Restwert der Bodenplatte bei der Auszahlung der Versicherungssumme von 1,5 Millionen Euro abziehen wird. Laut Mehls sollen die Verhandlungen dazu bis Ende April abgeschlossen sein.

Bezüglich der Baukosten gebe es seitens des Rates die klare Vorgabe, „eine Punktlandung“ hinzulegen und mit der ausgezahlten Versicherungssumme auszukommen.

Da geplant ist, beim Neubau der Halle auch die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Grundschule in eine Ganztagsschule umgewandelt wird, sind nach der gegenwärtigen Planung zwei Bauabschnitte vorgesehen.

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