Gemeinde geht voran – Auszeichnung für Einsatz Erneuerbarer Energien

100-Prozent-Siegel für Alheim

Freut sich über das Siegel der 100-Prozent-Erneuerbare–Energie-Regionen: in der Mitte Bürgermeister Georg Lüdtke. Foto: nh

Alheim. Die Gemeinde Alheim ist mit dem internationalen Siegel „100-Prozent-Erneuerbare Energie-Regionen“ ausgezeichnet worden. Sie gehört damit weltweit zu den führenden Gemeinden, die sich zu 100 Prozent Erneuerbaren Energien verpflichten.

Beim Kongress für „100- Prozent-Erneuerbare-Energie- Regionen“ in Kassel zeigten Städte und Gemeinden sowie Regionen, dass 100 Prozent unseres gesamten Energiebedarfs mit Erneuerbaren Energien technisch und finanziell umgesetzt werden können. Veranstaltet von deENet und einem Bündnis von weiteren deutschen Erneuerbaren Energieorganisationen brachte der Kongress Kommunen, Gemeindeleiter und Experten zusammen, Erfahrungen auszutauschen.

Internationales Interesse

Es sei großartig, das wachsende internationale Interesse an diesem Thema zu sehen, sagte Dr. Peter Moser vom deENet Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien. Delegationen aus zehn europäischen Ländern sowie aus Japan, Weißrussland und den USA waren nach Kassel gekommen.

Ein wichtiges Instrument zur Verbesserung der internationalen Sichtbarkeit der Gemeinden und Regionen ist das europäische 100-Prozent-RES- Gemeinschaften-Label (RES steht für Erneuerbare-Energien).

Die ersten Kandidaten, die offiziell das Etikett erhalten haben, sind 19 Regionen/Gemeinden aus Deutschland zwischen Osnabrück und Wangen im Allgäu, dem Waldviertler Kernland aus Österreich, aus Frankreich, Tschechien, Slowenien, Belgien, Italien und Schottland.

Der Alheimer Bürgermeister Georg Lüdtke ist stolz, denn die Auszeichnung zeige wieder einmal, dass sich Alheim auf dem richtigen Weg in die Zukunft befinde.

Klimawandel droht

Die politischen Entscheidungsträger hätten jedoch nicht entsprechend der Dringlichkeit Maßnahmen getroffen, um angesichts von Klimawandel, Verlust der biologischen Vielfalt, Ressourcenknappheit und Armut zu handeln, heißt es in einer Pressemitteilung aus Alheim. Führende Wissenschaftler aus dem Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hätten erst vor Kurzem gesagt, dass die Weltführungen sicherstellen müssten, dass die Emissionen auf null gefahren werden, um einen bewohnbaren Planeten für zukünftige Generationen zu erhalten. (red/ank)

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