1000 Unterschriften für Erhalt der Fußgängerbrücke in Weiterode

Ortsvorsteher Georg Almeroth überreichte Bürgermeister Hassl 762 Unterschriften für den Erhalt der Brücke. Foto:  ank

Bebra/Weiterode. Auf die Fußgängerbrücke wollen die Bebraner und insbesondere die Weiteröder nicht verzichten.

Auf den einstimmigen Beschluss des Parlaments hin setzt sich die Stadt nun „ohne wenn und aber“ für den Erhalt der Bahn-Überführung Alleestraße/Oststraße ein, die der Bahn gehört. Einem Abriss durch diese stimme man nicht zu, heißt es weiter. Es soll geprüft werden, ob die Bahn nicht eine Unterhaltungspflicht hat. Außerdem soll seitens der Stadt geklärt werden, was eine Sanierung kosten würde. Insgesamt rund 1000 Unterschriften (mit Facebook) hat man in Weiterode gegen einen Abriss der Brücke gesammelt. Ohne die Brücke würde die Strecke von der Oststraße zur Schule, zum Kindergarten und zur Bushaltestelle um 1,5 Kilometer länger. Zudem müsste die Lange Brücke benutzt werden, die eng und gefährlich ist, besonders für Kinder und Radfahrer.

Nicht entbehrlich

Christina Kindler (SPD) kritsierte, der Ortsbeirat sei zu spät über die Pläne der Bahn informiert worden. Die Brücke sei nicht entbehrlich. Bernd Holzhauer (SPD) sprach von vorauseilendem Gehorsam, weil der Magistrat empfohlen hatte, einem Abriss durch die Bahn zuzustimmen. Thorsten Strippel (CDU) bemängelte, die Bahn lasse regelmäßig Gebäude und Anlagen verfallen und biete sie dann der Stadt zur Übernahme an. Das sei „immer dasselbe Spiel“. Volkmar Hanf meinte, man müsse dem Abriss nicht zustimmen, wenn man eine Übernahme ablehne.

Einstimmig wurde ein zusammengeführter Antrag von CDU und SPD beschlossen. (ank).

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