10 Kandidaten für Bundestagswahl

185.000 Menschen dürfen im Wahlkreis 169 (Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner) wählen

Sie kandidieren im Wahlkreis 169 (Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner) für die Bundestagswahl 2021: Michael Roth (SPD, oben von links), Wilhelm Gebhard (CDU), Awet Tesfaiesus (Grüne), Gerhard Schenk (AfD), Jorias Bach (FDP), Sabine Leidig (Linke, unten von links), Rainer Janisch (FWG), Heidi Schmidt (unabhängig, unterstützt Internationalistisches Bündnis/MLPD), Berthold Hartmann (Die Pinken/Bündnis 21) und Beate Gerke (Die Basis).
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Sie kandidieren im Wahlkreis 169 (Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner) für die Bundestagswahl 2021: Michael Roth (SPD, oben von links), Wilhelm Gebhard (CDU), Awet Tesfaiesus (Grüne), Gerhard Schenk (AfD), Jorias Bach (FDP), Sabine Leidig (Linke, unten von links), Rainer Janisch (FWG), Heidi Schmidt (unabhängig, unterstützt Internationalistisches Bündnis/MLPD), Berthold Hartmann (Die Pinken/Bündnis 21) und Beate Gerke (Die Basis).

Es wird spannend: Am morgigen Sonntag wählt Deutschland einen neuen Bundestag. Im Wahlkreis 169 dürfen laut Wahlleiterin Andrea Möller (Eschwege) 185 000 Menschen ihre Stimmen abgeben.

Hersfeld-Rotenburg/Werra-Meißner - Um das Direktmandat (Erststimme) bewerben sich vier Frauen und sechs Männer: Wilhelm Gebhard von der CDU (Wanfried), Michael Roth (SPD, Bad Hersfeld), Gerhard Schenk (AfD, Bebra), Jorias Bach (FDP, Sontra), Awet Tesfaiesus (Grüne, Kassel), Sabine Leidig (Linke, Kassel), Rainer Janisch (Freie Wähler, Weißenborn), die Einzelkandidatin Heidi Schmidt (Kassel), die von der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands unterstützt wird, Beate Gerke (Die Basis, Witzenhausen) und Berthold Hartmann (Die Pinken/Bündnis 21, Ringgau).

Vor vier Jahren standen sieben Direktkandidaten zur Wahl. Damals gewann Michael Roth mit 41,2 Prozent der Stimmen.

Insgesamt wird zwischen Neu-Eichenberg und Haunetal in 434 Wahlbezirken abgestimmt. Die 357 allgemeinen Wahllokale haben am Sonntag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Hinzu kommen 77 reine Briefwahlbezirke. Die meisten Wahlberechtigten leben in Bad Hersfeld (21 230), die wenigsten in Weißenborn (812).

Neuenstein wählt einen neuen Bürgermeister

Neben der Bundestagswahl haben die Menschen in Neuenstein am Sonntag noch eine zweite Wahl. Sie entscheiden darüber, wer neuer Bürgermeister wird. Walter Glänzer (CDU) tritt nach 18 Jahren im Amt nicht mehr an. Um seine Nachfolge bewerben sich Roland Urstadt (CDU) und Roland Sauer (parteilos). Auch im benachbarten Oberaula findet eine Bürgermeisterwahl statt. Einziger Kandidat ist Amtsinhaber Klaus Wagner (CDU).

Wegen der coronabedingten Abstandsregeln könne es am Wahltag zu Verzögerungen kommen, sagt Andrea Möller. Grundsätzlich dürften alle, die bis 18 Uhr im Wahllokal ankommen, auch noch ihre Kreuzchen machen, selbst wenn es eine Warteschlange geben sollte. „Wer pünktlich da ist, darf auch wählen“, stellt die Wahlleiterin klar, die mit einem vorläufigen Ergebnis ab 20 Uhr rechnet.

Um die Wahlhelfer vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, hat das Land Hessen im Vorfeld Desinfektionsmittel, Masken und Handschuhe in die jeweiligen Kommunen geliefert.

Andrea Möller rechnet vor allem wegen der Pandemie diesmal mit einer „enorm hohen Briefwahlbeteiligung“. Die Wahlbeteiligung vor vier Jahren lag im Wahlkreis bei 76 Prozent. Auch für die Stimmabgabe per Brief gilt: Der Stimmzettel muss bis Sonntag, 18 Uhr, im zuständigen Wahlamt sein. (Sebastian Schaffner)

Eine Übersicht über die politischen Positionen der Direktkandidaten lesen Sie hier. Eine Sammlung von Interviews und Portäts haben wir hier für Sie zusammengestellt.

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