18 Plätze sind geplant

440 000 Euro für geplanten Neubau für eine Tagespflege in Ransbach

Hier soll der Neubau entstehen: Diakonie-Geschäftsführer Stefan Gunkel und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Jutta Heiderich zeigen die Baupläne. Mit dabei – von links – Ortsvorsteher Hans-Albert Pfaff, Birgit Ketter-Eichert von der Kreisverwaltung, Bürgermeister Andre Stenda, Reinhard Borneis (Gemeindediakonie), Landrat Dr. Michael Koch, Pfarrer Thomas Funk und Pflegedienstleiterin Ute Schlotzhauer.
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Hier soll der Neubau entstehen: Diakonie-Geschäftsführer Stefan Gunkel und die stellvertretende Pflegedienstleiterin Jutta Heiderich zeigen die Baupläne. Mit dabei – von links – Ortsvorsteher Hans-Albert Pfaff, Birgit Ketter-Eichert von der Kreisverwaltung, Bürgermeister Andre Stenda, Reinhard Borneis (Gemeindediakonie), Landrat Dr. Michael Koch, Pfarrer Thomas Funk und Pflegedienstleiterin Ute Schlotzhauer.

Insgesamt 18 Tagespflegeplätze sollen in der geplanten Einrichtung des Zweckverbands Gemeindediakoniestation Hohenroda-Ausbach in Ransbach entstehen.

Ransbach – Noch herrscht Ruhe auf der Freifläche an der Ransbacher Amselstraße – schon bald aber starten dort die Bauarbeiten für den Neubau einer Tagespflege:

Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das Förderprogramm der Dorfentwicklung. Landrat Dr. Michael Koch übergab dazu kürzlich im Beisein von Hohenrodas Bürgermeister Andre Stenda einen Förderbescheid in Höhe von über 440 000 Euro an Vertreter der Gemeindediakonie.

In Ransbach entstehen soll ein zweigeschossiges Gebäude. Dabei umfasst das Erdgeschoss die Räume für die geplante Tagespflege, im Obergeschoss werden später die Personal- und Verwaltungsräume der Diakonie untergebracht. Die Gesamtkosten des Bauprojektes belaufen sich auf etwa 1,6 Millionen Euro.

Viele der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger hätten den Wunsch, so lange es geht zu Hause wohnen bleiben zu können. „Einrichtungen der Tagespflege helfen dabei, diesem Wunsch nachzukommen und sind für pflegende Angehörige eine wichtige Stütze“, sagte Landrat Dr. Michael Koch. Daher freue er sich sehr, den Förderbescheid übergeben zu können und gratuliere der Diakonie und der Gemeinde Hohenroda zum Bau der neuen Tagespflege. „Mit der Tagespflege schaffen wir ein neues Angebot, womit wir vor allem die pflegenden Angehörigen entlasten können“, sagte Diakonie-Geschäftsführer Stefan Gunkel. Denn die Betreuung der Pflegebedürftigen bringe viele Angehörige an ihre Grenzen.

„Die geplante Tagespflege in Ransbach ist die erste Tagespflegeeinrichtung in Hohenroda. Ich freue mich, dass das Projekt zur Verbesserung unserer Infrastruktur nach langer Planungsphase jetzt endlich starten kann“, sagte Bürgermeister Andre Stenda.

Die geplante Tagespflegeeinrichtung ist nach den Richtlinien des Landes Hessen zur Förderung der ländlichen Entwicklung förderfähig – die Förderquote beträgt 65 Prozent. Mit Geld unterstützt wird demnach nur das Erdgeschoss mit den Räumen der Tagespflege. Anteilig mitfinanziert wird die Außenanlage, die später sowohl von der Tagespflege als auch von der Verwaltung genutzt werden soll. Für die Inneneinrichtung erhält die Gemeindediakonie einen Zuschuss aus dem Bundesförderprogramm Werra-Ulster-Weser-Fonds.  (red / pgo)

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