Lollsticket wurde gut angenommen

490 000 feierten friedlich: Bürgermeister zieht positive Bilanz des Lullusfests

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Bei der Eröffnung: Feuermeister Klaus Otto und Krümel Kastanienmeister Ian, die Symbolfiguren des Lullusfests.

Etwa 490 000 Menschen haben in diesem Jahr das Lullusfest in Bad Hersfeld besucht. Damit wurde zwar die Rekordzahl von 550.000 Gästen nicht erreicht, die Bilanz ist aber positiv.

Über eine halbe Million Gäste waren es im vergangenen Jahr.

„Das war ein friedliches Lullusfest. Und seitens der Schausteller habe ich nur positive Rückmeldungen erhalten. Wir sind und bleiben auch für Fahrgeschäfte attraktiv. Wir liegen gut im Rennen beim Wettbewerb mit anderen Plätzen“, führte der Bad Hersfelder Bürgermeister Thomas Fehling aus.

So sei auch das Lollsticket sehr gut angekommen. 1000 Tickets wurden in Freilose umgewandelt. Damit zum Lullusfest 2020 noch mehr Menschen auf das eigene Auto verzichten und auf Busse umsteigen, möchte Fehling das Umland in der Lollswoche über den öffentlichen Personennahverkehr noch besser an Bad Hersfeld angebunden wissen.

Gespräche mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV) zwecks Abstimmung der Fahrpläne in der Lollswoche sollten darüber geführt werden, auch über die Beteiligung des NVV sowie der angrenzenden Kommunen an der Lollsticket-Aktion. „Das kostet ein bisschen Geld, ist aber eine sinnvolle Aktion“, glaubt Fehling.

Keinerlei Veränderungen soll es in Sachen Sicherheit geben. Die Beamten der Polizeiwache am Markt und die Helfer des DRK in ihrem Container hätten ihrerseits alles für die Sicherheit der Besucher getan.

„Wir haben reibungslos mit dem DRK zusammengearbeitet. Bei der Masse an Menschen auf engstem Raum ist doch sehr wenig passiert“, sagte Erster Polizeihauptkommissar Peter Heil, Leiter der Polizeistation in Bad Hersfeld.

Die Polizei werde auch zu Lolls 2020 wieder mit einer Lollswache auf dem Markt dabei sein und in Dreier-Trupps über den Marktplatz ziehen. Das sei zur Vermeidung von Konflikten sehr wichtig.

Für das DRK dankte Jessica Nürnberger all ihren ehrenamtlichen Kollegen, die ihre medizinischen Einsätze aufgrund all ihrer Erfahrung souverän gemeistert hätten.

Mit Blick auf Festbesucher, die in diesem Jahr Schnittverletzungen erlitten haben, verspricht Bürgermeister Fehling, weiter daran arbeiten zu wollen, Glasbruch zu Lolls 2020 noch weiter einzudämmen: „Wir werden nicht nachlassen, um dieses Problem noch besser in den Griff zu bekommen.“ 

13 Straftaten - Acht Alkoholvergiftungen:

In der Lollswoche hatte die Polizei 13 Straftaten auf dem Markt registriert. Hinzu kamen noch einmal vier Körperverletzungen. Mit Blick auf die Besucherzahl von 490 000 bezeichnete Peter Heil, Leiter der Polizeistation Bad Hersfeld, das als sehr gering. 

Das DRK verzeichnete 76 Hilfeleistungen. Meist sind Platz- und Schnittwunden nach Stürzen behandelt worden. Acht Personen erlitten Alkoholvergiftungen. Der Rettungswagen fuhr 18 Lolls-Einsätze. (rey)

Quelle: Hersfelder Zeitung

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