1. Startseite
  2. Lokales
  3. Rotenburg / Bebra

612 waren beim beim Blitzermarathon der Polizei in Osthessen zu schnell

Erstellt:

Von: Sebastian Schaffner, Nadine Meier-Maaz

Kommentare

Einmal rechts ranfahren, bitte: An der B 27 bei Haunetal-Meisenbach winkte Oberkommissar Marco Busalt mit seiner Stopp-Kelle Autos mit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße.
Einmal rechts ranfahren, bitte: An der B 27 bei Haunetal-Meisenbach winkte Oberkommissar Marco Busalt mit seiner Stopp-Kelle Autos mit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße. © Nadine Meier-Maaz

16 500 Verkehrsteilnehmer sind beim Blitzermarathon in Osthessen gemessen worden. 612 waren nach Angaben der Polizei zu schnell.

Hersfeld-Rotenburg- Beim Blitzermarathon der Polizei Osthessen und den kommunalen Ordnungsbehörden ist im Bereich des Polizeipräsidiums Osthessen die Geschwindigkeit von insgesamt 16 500 Verkehrsteilnehmer gemessen worden. 612 waren nach Angaben der Beamten zu schnell.

Negativ in Erinnerung geblieben sei im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ein Verkehrsteilnehmer mit Tempo 95 innerorts, heißt es in einer Pressemitteilung.

Wie viele Autofahrer speziell im Kreisgebiet zu schnell waren, darüber machte die Polizei keine Angaben. Insgesamt hatten die Ordnungshüter in Hersfeld-Rotenburg neun Kontrollstellen eingerichtet: in Bad Hersfeld, Bebra, Haunetal, Schenklengsfeld, Rotenburg und auf der A 7 bei Bad Hersfeld-West.

An der B 27 bei Haunetal-Meisenbach hatten Oberkommissar Marco Busalt vom regionalen Verkehrsdienst Bad Hersfeld und seine Kollegen am Donnerstagvormittag vergleichsweise wenig zu tun, einige Temposünder mussten jedoch anhalten. „Es scheinen insgesamt recht wenige Leute unterwegs zu sein“, stellte Busalt nach rund anderthalb Stunden Kontrolle und etwa einer Handvoll Temposünder fest. Die Einsatzkräfte hatten sich an der Bushaltestelle gegenüber dem Abzweig nach Meisenbach postiert. Das Messgerät, das die Fahrzeuge in Richtung Bad Hersfeld erfasste, stand in einiger Entfernung zwischen Neukirchen und Meisenbach. Sobald jemand zu schnell war, erfuhren es die Polizisten per Funk und zückten die Stopp-Kelle.

Meist wurde die Geschwindigkeit nur geringfügig überschritten, der „Spitzenreiter“ am Vormittag war jedoch mit 101 km/h statt der erlaubten 80 unterwegs. Das Hauptaugenmerk lag im Sinne des Blitzermarathons auf der Geschwindigkeit, doch auch bei anderen Verstößen schlossen Busalt und seine Kollegen nicht die Augen.

Insgesamt zieht die osthessische Polizei nach eigenen Angaben eine positive Bilanz des Blitzermarathons. Ziel des europaweiten Verkehrsaktionstages war es, auf die Gefahren zu schnellen Fahrens hinzuweisen. Das sei gelungen, so die Polizei. (Nadine Meier-Maaz/Sebastian Schaffner)

Auch interessant

Kommentare