Förderbescheid überreicht

70.000 Euro für die Dorfentwicklung der Marktgemeinde Niederaula

Neun Personen stehen nebeneinander, sechs Männer, drei Frauen. In der Mitte Bürgermeister Thomas Rohrbach und Landrat Thorsten Warnecke, die gemeinsam den Förderbescheid in der Hand halten.
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Aufgenommen: Die Marktgemeinde Niederaula ist mit ihren acht Ortsteilen im Dorfentwicklungsprogramm. Deshalb muss jetzt erstmal ein Konzept erarbeitet werden, das Ikek. Landrat Torsten Warnecke (Vierter von links) überbrachte jetzt den offiziellen Förderbescheid an Bürgermeister Thomas Rohrbach (Fünfter von links).

Mit 70.000 Euro soll die Dorfentwicklung in Niederaula gefördert werden. Hierzu muss jetzt ein konkretes Konzept für Gemeinde und Ortsteile erarbeitet werden.

Niederaula – Die Marktgemeinde Niederaula ist als gesamtkommunaler Dorfentwicklungsschwerpunkt anerkannt worden. Jetzt soll ein Konzept für die Zukunft der Gemeinde mit ihren acht Ortsteilen entwickelt werden.

Leerstände in einzelnen Ortsteilen, stagnierende oder sinkende Einwohnerzahlen und wenig Zuzug: Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, sollen mit Fördermöglichkeiten Perspektiven für den ländlichen Raum entwickelt werden. Jetzt soll für die Gemeinde mit ihren acht Ortsteilen ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (Ikek) erarbeitet werden. Das verkündete Bürgermeister Thomas Rohrbach, als Landrat Torsten Warnecke einen entsprechenden Bewilligungsbescheid überreichte.

Mit dem Konzept sollen eine gesamtkommunale Strategie aufgestellt und Entwicklungsprozesse angestoßen werden. Die Kosten betragen insgesamt knapp 70.000 Euro. Dazu fließt Fördergeld von 46.000 Euro. Ikek sei Entscheidungsgrundlage für zielführende und gesamtkommunale Projekte und diene auch als Grundlage für weitere Fördermöglichkeiten. Auch aus Sicht der für den ländlichen Raum, die Dorf- und Regionalentwicklung zuständigen Sachgebietsleiterin, Birgit Ketter-Eichert, hat sich für Niederaula die bisherige Förderung gelohnt. Sind doch mit Solms, Niederjossa, Mengshausen und Kerspenhausen vier Ortsteile bereits gefördert worden.

Bürgermeister Rohrbach erläuterte, dass stagnierenden Einwohnerzahlen entgegenzuwirken und Niederaula als Wohnstandort für Familien und Senioren zu stärken und auszubauen sei. Besonderes Augenmerk liege dabei auf der städtebaulichen Untersuchung der Ortsteile. „Hier wird eher die Innenentwicklung im Vordergrund stehen. Aber auch dort wird es Möglichkeiten geben, neuen Wohnraum zu schaffen“, so Rohrbach. Betrachtet werden müsse dabei die gesamte städtebauliche Situation inklusive der privaten Grundstücksbesitzer – etwa, wenn es um große Grünflächen als mögliche Baugebiete gehen soll. Im Konzept werden dann auch die Gebiete abgegrenzt, in denen private Hauseigentümer Förderanträge für Modernisierungen oder Sanierungen stellen können.

Das Konzept soll bis Ende nächsten Jahres fertiggestellt werden. (red/sis)

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