Zusätzliche Angebote sollen Ärzte unterstützen

Ab Dezember: Landkreis Hersfeld-Rotenburg will wieder mobile Impfteams einsetzen

Unser Symbolfoto zeigt eine Mitarbeiterin eines mobilen Impfteams und eine Schülerin, die sich in Niedersachsen gegen das Coronavirus impfen lässt.
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Unser Symbolfoto zeigt eine Mitarbeiterin eines mobilen Impfteams und eine Schülerin, die sich in Niedersachsen gegen das Coronavirus impfen lässt.

Der Kreis Hersfeld-Rotenburg will die mobilen Impfteams reaktivieren, um die Ärzte im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen. Losgehen soll‘s im Dezember.

Hersfeld-Rotenburg - Ab Dezember soll es im Kreis Hersfeld-Rotenburg zusätzliche Impfangebote geben. Darauf haben sich Dr. Thomas Lepper, stellvertretender Sprecher der Hausärzte im Landkreis, der in Bad Hersfeld niedergelassene Arzt Dr. Sebastian Auel sowie Landrat Torsten Warnecke (SPD) und Vertreter des Gesundheitsamtes und des Fachdienstes Gefahrenabwehr verständigt.

„Wir planen, ab Dezember mobile Impfteams durch den Landkreis zu schicken, um den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche und vor allem niedrigschwellige Impfangebote zu machen“, sagt Landrat Warnecke laut einer Pressemitteilung aus dem Landratsamt. „Damit wollen wir vor allem die Hausarztpraxen bei ihrer Impftätigkeit unterstützen.“

Ziel sei es auch, „die hervorragende Impfquote von gut 73 Prozent im Landkreis“ deutlich zu erhöhen. „Da wir davon ausgehen, dass die Impfnachfrage im Dezember sprunghaft ansteigen wird, bereiten wir uns jetzt vor und planen zusätzliche Angebote“, so Warnecke. Konkrete Details zum Start und Umfang der geplanten Impfangebote sollen in der kommenden Woche folgen, heißt es in der Pressemitteilung.

Zuvor hatte die CDU gefordert, schnellstmöglich auf die rasante Entwicklung der Corona-Zahlen zu reagieren und wieder mobile Impfangebote einzurichten. Zudem solle, so die Christdemokraten, die Einrichtung kleinerer Impfzentren in Bad Hersfeld, im Raum Rotenburg/Bebra und im Werratal geprüft werden, um Hausarztpraxen zu entlasten.

Gesundheitsamt und Hausärzte raten indes dringend allen bisher ungeimpften Menschen zur Impfung. Auch alle Personen, die laut Stiko-Empfehlung für die Auffrischungsimpfungen infrage kommen, sollten sich „boostern“ lassen. „Wir arbeiten derzeit daran, allen Patienten rechtzeitig ein Auffrisch-Angebot zu ermöglichen und zu unterbreiten“, so die Hausärzte und bitten darum, von voreiligen und zu frühen Anfragen für Booster-Impfungen abzusehen. Denn „das würde zur Überlastung der Versorgungssituation führen“.

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