Bosseröder Kläranlage nach 50 Jahren stillgelegt

Abwasser fließt jetzt nach Obersuhl

Schalter umgelegt: Der 1. Beigeordnete der Gemeinde Wildeck, Rainer Luckhardt, und Ortsvorsteher Armin Körzell, rechts, nahmen die neue Anlage in Betrieb, links Klärwärter Michael Assauer. Foto:  Bratke

Wildeck. Die Bosseröder und Raßdorfer Abwässer werden jetzt in der Obersuhler Kläranlage geklärt. Die Bosseröder Kläranlage wurde nach 50 Jahren außer Betrieb gesetzt.

Der 1. Beigeordnete der Gemeinde Wildeck, Rainer Luckhardt, und der Bosseröder Ortsvorsteher, Armin Körzell, setzten die neue Anlage, Regenüberlaufbecken und Druckleitung, im Beisein von Klärwärter Michael Aussauer und Bauamtsleiter Wilfried Kleinerüschkamp in Betrieb.

2500 Meter lange Leitung

Die Abwässer werden nun durch eine 2500 Meter lange Druckleitung nach Obersuhl gepumpt. Nach zweijähriger Bauzeit wurde das erforderliche Becken mit Regenüberlauffunktion fertiggestellt. Die Wildecker Gemeindervertretung hatte sich für diese Form der Abwasserklärung für die Ortsteile Bosserode und Raßdorf entschieden, da die Bosseröder Kläranlage den technischen Anforderungen nicht mehr genügte und die Betriebserlaubnis in diesem Jahr auslief.

Dank an Klärwärter

Fast 1,2 Millionen Euro wurden verbaut, was sich nach Auskunft von Bürgermeister Jürgen Grau jedoch rechnet im Vergleich zu einer neuen Anlage für Bosserode. Klärwärter Michael Assauer hatte die Technik in Eigenleistung eingebaut und der Gemeinde Kosten erspart. Beigeordneter Luckhardt dankte dem rührigen Mitarbeiter für dessen Engagement. (zos)

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