Wechsel in der Führung des Awo-Altenzentrums und der Seniorenresidenz

Ahlborn geht, Leuthold kommt

Führungswechsel im Brigitte-Mende-Haus: Awo-Geschäftsführer Michael Schmidt (links) stellte die neue Leiterin Daniela Leuthold vor und verabschiedete Uwe Ahlborn. Foto: Hefter

Bebra. Das Awo-Altenzentrum Brigitte-Mende-Haus in Bebra und die Awo-Seniorenresidenz Rodenberg in Rotenburg bekommen eine neue Leitung: Ab dem 1. Januar ist die 29-jährige Diplom-Ökonomin Daniela Leuthold für beide Einrichtungen mit insgesamt 111 Pflegeplätzen, 61 Appartements im Wohnheim und 80 Mitarbeitern verantwortlich.

Der bisherige Leiter Uwe Ahlborn wechselt zur Awo-Geschäftsstelle in Kassel und übernimmt dort die Personalentwicklung. Während einer Feierstunde im Brigitte-Mende-Haus stellte der Geschäftsführer der Awo-Nordhessen, Michael Schmidt, die neue Leiterin vor und verabschiedete Ahlborn.

Nach Rotenburg gezogen

Daniela Leuthold stammt aus Tübingen und studierte in Hannover Betriebswirtschaftslehre. Von 2007 bis 2009 arbeitete sie als Assistentin der Einrichtungsleitung in den Awo-Altenzentren Stadtallendorf beziehungsweise Gladenbach. Mit ihrem Ehemann ist sie nach Rotenburg gezogen, wo es ihr sehr gut gefällt. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung“, sagte sie.

Als Leiterin wird sie unter anderem für die Belegung, wirtschaftliches Controlling und Personalentscheidungen verantwortlich sein. Es steht bereits fest, dass im kommenden Jahr die Zahl der Ausbildungsplätze für Altenpflegerinnen von vier auf sieben aufgestockt wird. Außerdem plant sie, im Brigitte-Mende-Haus eine Tagespflege einzurichten. „Das ist allerdings von der Nachfrage abhängig“, berichtete sie.

„Wir haben mit Daniela Leuthold eine motivierte und fachlich gut aufgestellte Einrichtungsleiterin gefunden“, unterstrich Michael Schmidt.

In Uwe Ahlborns sechseinhalbjährige Amtszeit in Bebra fielen unter anderem die Einrichtung der Awo-Seniorenresidenz im Herz- und Kreislaufzentrum sowie zwei große Bauprojekte: der Um- und Ausbau des Brigitte-Mende-Hauses mit 26 weiteren Pflegeplätzen und die Realisierung des Altenpflegeheims in Obersuhl, das von der Gemeinde Wildeck gebaut wurde und von der Awo betrieben wird. Anfangs wurde die Einrichtung, die Platz für 43 Pflegebedürftige hat, im Verbund mit Bebra verwaltet, seit 2008 ist sie eigenständig. „Die Bauprojekte waren sehr spannend“, berichtete Ahlborn. Der 52-jährige Diplom-Sozialwirt aus Kassel war auch für den mobilen Pflegedienst der Awo verantwortlich. Ahlborn freut sich, dass der Pflegedienst mit seinen Büros in Rotenburg, Bebra und Sontra eine durchweg positive Entwicklung genommen habe und inzwischen 62 Mitarbeiter beschäftigt. Weil er so gewachsen ist, wird der Awo-Pflegedienst zum 1. Januar 2010 eigenständig.

Jetzt freut sich Ahlborn auf die neue Herausforderung. „Genügend Personal für die Altenpflege zu finden wird entscheidend für die Zukunft sein“, sagte er. Geschäftsführer Michael Schmidt unterstrich, dass Ahlborn als ehemaliger Sachbereichsleiter der Awo-Personalverwaltung die nötigen Voraussetzungen für diese Aufgabe mitbringe.

Der Wechsel nach Kassel hat für Uwe Ahlborn auch einen angenehmen Nebeneffekt: Weil das zeitraubende Pendeln nach Bebra entfällt, hofft er, wieder ein wenig Luft für seine Hobbys zu haben: Touren mit dem Mountain-Bike und Musik.

Von Susanne Hefter

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