Er ist der Fürsprecher für all jene am Rand der Gesellschaft

Alexander Ulrich ist neuer Diakoniepfarrer in Hersfeld-Rotenburg

Das Bild zeigt den neuen Kreisdiakoniepfarrer Alexander Ulrich (Mitte). Er wurde von Dekan Dr. Frank Hofmann (links) und Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß in einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtkirche in sein neues Amt eingeführt.
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Kreisdiakoniepfarrer Alexander Ulrich (Mitte) wurde von Dekan Dr. Frank Hofmann und Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß in einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtkirche in sein neues Amt eingeführt.

Mit einem Gottesdienst in der Bad Hersfelder Stadtkirche ist Alexander Ulrich in sein neues Amt als Diakoniepfarrer im Kreis Hersfeld-Rotenburg eingeführt worden.

Bad Hersfeld – Diakonie bringt zur Sprache, wo Hilfe gebraucht wird, sie verbindet an den Stellen, wo wir sonst gerne versuchen, Probleme zu verschieben. Mit diesem Bekenntnis brachte Pfarrer Alexander Ulrich, der jetzt in einem feierlichen Gottesdienst in der Stadtkirche in sein neues Amt als Kreisdiakoniepfarrer eingeführt wurde, in seiner Predigt die Anforderungen auf den Punkt, die sein Amt mit sich bringt.

In der regionalen Diakonie ist Ulrich nicht nur in seiner geistlichen und seelsorgerischen Kompetenz gefordert, er hat auch Personal- und Verwaltungsverantwortung für rund 40 Mitarbeitende an mehreren Standorten, die Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen und Problemstellungen umfassende Beratung anbieten.

Anfang Mai hat Alexander Ulrich, der zuvor seit 2015 Gemeindepfarrer im Kirchspiel Bebra war, als Nachfolger von Pfarrer Jens Haupt sein neues Amt angetreten und sich einen ersten Überblick über seine neuen Aufgaben verschafft.

Auch wenn Ulrich als Kreisdiakoniepfarrer tatsächlich Neuland betritt, ist Diakonie für ihn jedoch auch vorher kein blinder Fleck gewesen. Das betonte Oberlandeskirchenrätin Claudia Brinkmann-Weiß, Dezernentin für Diakonie und Ökumene im Kasseler Landeskirchenamt, in ihrer Ansprache zur Einführung von Alexander Ulrich.

Bereits während seines Zivildienstes im Kirchenkreis Eder konnte Ulrich, der in Korbach (Kreis Waldeck-Frankenberg) aufgewachsen war, erste Erfahrungen im Arbeitsbereich Diakonie sammeln. Nach seiner Ordination war er zunächst Pfarrer im thüringischen Schmalkalden, wo er zusätzlich im Bereich der Klinikseelsorge tätig war.

Brinkmann-Weiß betonte, dass es in der Diakonie immer ums Ganze gehe, es müssten sowohl wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt werden als auch die Bedürfnisse derjenigen, die aus den unterschiedlichsten Gründen an den Rand der Gesellschaft gedrängt würden.

Der Arbeitsbereich, so Brinkmann-Weiß, erfordere daher große Flexibilität und einen guten Blick für das Besondere des diakonischen Handelns.

Die Diakonie biete vielfache Herausforderungen in einem sehr breiten vielfältigen Spektrum und sei damit in mehrfacher Hinsicht kirchliches Handeln im wahrsten Sinne des Wortes.

Neben Claudia Brinkmann-Weiß und Dekan Dr. Frank Hofmann waren Bezirkskantor Sebastian Bethge an der Orgel und Margot Grzeszik (Gesang) sowie mehrere Mitarbeitende des Diakonischen Werkes an der Gestaltung des Gottesdienstes beteiligt.

Angesichts der pandemiebedingten Einschränkungen war anschließend kein klassischer Empfang möglich. Trotzdem gab es die Möglichkeit zu informellen Gesprächen auf dem Kirchplatz.

Dort stellte die mobile Cocktailstation „Saftig“ – ebenfalls ein Diakonie-Projekt aus dem weiten Bereich der Suchtprävention – die Versorgung der Gäste mit erfrischenden Getränken sicher. (Ute Janßen)

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