Alheim: Grünes Licht für engere Zusammenarbeit mit Rotenburg

Alheim. Es ist der nächste große Schritt der interkommunalen Zusammenarbeit: Alheim und Rotenburg wollen ihre Bauämter im Verwaltungszweckverband Alheimer (VZA) zusammenführen.

Die Alheimer haben dafür nun grundsätzlich die Zustimmung gegeben.Das Thema kam noch als Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der letzten Sitzung des Jahres. Denn nach dem Willen des VZA-Vorstands sollen bereits ab 1. Januar die Bauangelegenheiten aus beiden Kommunen an neuer Stelle bearbeitet werden. Dass es nach langer Vorbereitung nun so schnell gehen muss, wollte nicht allen Gemeindevertretern einleuchten; zwei CDU-Vertreter stimmten dagegen, und auch Fraktionschef Dieter Schönborn erklärte: „Wir fühlen uns vorgeführt.“

Trotzdem machte die CDU grundsätzlich mit, denn bei einer Abstimmung im Januar wären komplizierte Rückrechnungen nötig - bei einem ohnehin schon komplizierten Vertragswerk. Denn während die Stadt Rotenburg ihr gesamtes Bauamt an den Zweckverband übertragen kann, sind die Mitarbeiter der deutlich kleineren Gemeinde nicht so spezialisiert, erklärte Bürgermeister Georg Lüdtke (SPD). Da schließen Mitarbeiter neben der Bearbeitung von Baufragen auch mal eine Ehe oder kümmern sich um die Kanalisation, was in Rotenburg die Stadtwerke erledigen.

All das muss bei der Überlassung der Mitarbeiter berücksichtigt werden, denn davon hängt ab, wie viel die Partner an den Zweckverband bezahlen. Zunächst tragen sie nämlich die Personalkosten ihrer bisherigen Mitarbeiter jeweils weiter. Erst wenn der VZA neue Angestellte engagiert, werden sie aus der Umlage der Mitgliedskommunen bezahlt. 

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