Alheim bekommt superschnelles Internet: Bund gibt dafür 50.000 Euro

Superschnelles Internet für Alheim: Der Förderbescheid über 50 000 Euro wurde in Berlin überreicht. Danach lud Staatsminister Michael Roth (links) Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke zu sich ins Auswärtige Amt ein und feierte mit ihm die Förderung. Foto:  nh

Berlin/Alheim. Einen Förderbescheid über 50 000 Euro durfte Bürgermeister Georg Lüdtke jetzt für die Gemeinde Alheim in Berlin entgegennehmen. Damit soll Breitbandausbau in der Gemeinde vorangetrieben werden.

Nach der Übergabe im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur lud Staatsminister Michael Roth MdB Lüdtke noch zu einem Gespräch ins Auswärtige Amt ein.

Alheim als Vorzeigegemeinde

Insgesamt fördert der Bund 97 Kommunen in Deutschland. Alheim ist eine von zwei Gemeinden in Hessen, die in diesem Jahr Fördermittel aus dem Bundesprogramm für superschnelles Breitband erhalten. Kommunen und Landkreise mit unterversorgten Gebieten erhalten bis zu 50 000 Euro, um Ausbauprojekte für schnelles Internet zu planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung dieser Projekte zu erstellen.

„Alheim ist nicht nur bei den erneuerbaren Energien eine Vorzeigegemeinde in meinem Wahlkreis. Es freut mich, dass auch das Bundesverkehrsministerium diese Leistungen anerkennt und Mittel für superschnelles Internet zur Verfügung stellt. Gerade im ländlichen Raum ist es von immenser Wichtigkeit, gut erreichbar und ans Breitband angeschlossen zu sein“, gratulierte der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth. Die Gemeinde will mit den Fördergeldern eine Studie in Auftrag geben, wie die Gesamtabdeckung mit Breitbandinternet verbessert und die letzten „weißen Flecken“ versorgt werden können.

„Nun können und werden wir mit der Förderung in Ergänzung zu den Ausbauplänen des Nordhessen Breitbandausbaus das Gemeindegebiet genau untersuchen lassen, so dass am Ende keine Versorgungslücken mehr vorhanden sind“, erklärt Bürgermeister Georg Lüdtke den nächsten Schritt. Denn wenn Alheim schon zu den Letzten beim Nordhessenbreitbandausbau 2019 gehöre, dann wolle man wenigstens modernste Breitbandtechnik flächendeckend vorhalten.

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