Onlineumfrage

Alheimer Bürger können mit eigenen Ideen beitragen zum Klimaschutzkonzept 

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Wie kann Alheim noch klimafreundlicher werden? Diese Frage wird derzeit nicht – jedenfalls nicht nur – Experten gestellt, sondern auch den Bürgern der Gemeinde.

In einer Internetumfrage bittet die Kasseler Klima- und Energieeffizienz Agentur (KEEA) um Anregungen. Man kann sich auch per E-Mail oder telefonisch melden.

„Die Bürger sollen mit ins Boot geholt werden. Mit ihren Vorschlägen können sie beeinflussen, worum sich der Klimaschutzbeauftragte, den wir einstellen wollen, kümmern wird“, sagt Bürgermeister Georg Lüdtke. Er legt wert darauf, dass dieser Prozess transparent ist.

Im Rahmen des interkommunalen Zusammenschlusses Zubra wurde vor einigen Jahren bereits ein „Masterplan Energie“ aufgestellt – der wurde von den Bewilligungsstellen für Fördergelder aber nicht als Klimaschutzkonzept gewertet. Deswegen hat die Gemeinde nun KEEA beauftragt, ein solches zu erstellen.

„Es geht darum, wie Alheim noch mehr CO2 einsparen kann“, erklärt Hannah Koch, die das Projekt für die Kasseler Agentur betreut. Dabei spielen die Aspekte Wohnen, Mobilität, Wärme und Strom eine wichtige Rolle – sowohl bei Privathaushalten als auch bei Unternehmen. „Wir schauen zum Beispiel, wo neue Radwege dazu führen könnten, dass weniger Menschen mit dem Auto fahren.“ Außerdem soll es feste Abläufe und Ansprechpartner geben, wenn jemand einen Altbau sanieren will – wofür es häufig Fördermittel gibt.

KEEA arbeitet seit vergangenem Herbst an dem Konzept, in zwei Monaten soll es fertig sein.

Hier geht es zur Umfrage. Unter den Teilnehmern wird ein solarbetriebenes Windlicht verlost. Hannah Koch ist erreichbar unter 0561/25-770 und unter koch@keea.de 

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