Gemeindebrandinspektor

Letzte Amtszeit: Chef der Feuerwehr Alheim bestätigt

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Wiedergewählt: Gemeindebrandinspektor Bernd Hildebrand (links) und sein Stellvertreter Holger Möller stehen für weitere fünf Jahre an der Spitze der Feuerwehr in Alheim. 

Baumbach. Bernd Hildebrand bleibt Feuerwehrchef der Gemeinde Alheim. In der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilungen wurde der Gemeindebrandinspektor für weitere fünf Jahre an die Spitze berufen.

Das war eine einstimmige Wahl, aber auch seine letzte, kündigte der 56-jährige Niederellenbacher an. In fünf Jahren habe er die Altersgrenze überschritten. Eine erneute Berufung sei dann nicht mehr möglich. Bis dahin müsse man sich Gedanken machen, wer einmal seine Nachfolge antrete.

Hildebrand ist seit 15 Jahren als Gemeindebrandinspektor tätig. Erstmals war er 2003 als Nachfolger von Alfred Lasch in das Ehrenamt gewählt worden. Neu war diese Funktion für ihn nicht. Als stellvertretender Gemeindebrandinspektor hatte er zuvor schon jede Menge Erfahrung und Wissen für den anspruchsvollen Dienst gesammelt. Sein Mitstreiter an der Spitze der Alheimer Feuerwehr ist Holger Möller. Der 42-Jährige aus Sterkelshausen blickt ebenso wie Hildebrand auf eine 15-jährige Dienstzeit zurück. Seine Funktion: stellvertretender Gemeindebrandinspektor. Für das Amt bewarb er sich am Freitag erneut: „Ich habe Lust auf weitere fünf Jahre!“ Die Ankündigung zeigte Wirkung. Von den 100 Feuerwehrkameraden stimmten 99 für eine Verlängerung seiner Amtszeit bei einer Enthaltung.

Eingesetzt wurden ferner Uwe Häde, Maik Kaufmann und Hans-Heinrich Hast als Gerätewarte sowie Matthias Bieber, Volker Küch, Stefan Krudewig und Manuel Nöding als Mitarbeiter der Atemschutzgerätewerkstatt.

Viel Lob für Einsatz

„Feuerwehrleute dürfen nicht auf dem Schlauch stehen“, sagte Bürgermeister Georg Lüdtke. Zu anspruchsvoll sei der Dienst. Der habe sich weit über die ursprüngliche Aufgabe, den Brandschutz, hinaus entwickelt. Das sei eine Herausforderung für Einsatzkräfte. „Der Brandschutz ist eigentlich eine Pflichtaufgabe der Gemeinde, doch diese Vorgabe und noch viel mehr wird von den Einsatzkräften im Ehrenamt für die Bürger geleistet“, würdigte Lüdtke den Einsatz der Feuerwehrleute. Lob und Anerkennung erhielten die Brandschützer auch von Kreisbeigeordnetem Heinz Schlegel, Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar und Pfarrerin Christine Berger. 

Ehrungen und Beförderungen

Kreisbrandinspektorin Tanja Dittmar ehrte zusammen mit dem Kreisbeigeordneten Heinz Schlegel langjährige Einsatzkräfte der Alheimer Feuerwehren mit dem Brandschutzehrenzeichen des Landes Hessen: Uwe Bier (Heinebach), Rüdiger Brandau (Baumbach), Klaus Fischer (Niederellenbach), Reinhold Gerlich (Licherode), Uwe Häde (Baumbach), Volker Küch (Sterkelshausen) und Volker Vitt (Obergude) für 40 Jahre Feuerwehrdienst in Gold. Stephan Riedl (Sterkelshausen), Christian Schäfer (Niedergude) und Andreas Schuster (Baumbach) erhielten die staatliche Auszeichnung für 25 Jahre Einsatz. Mit dem Feuerwehrleistungsabzeichen zeichnete die Kreisbrandinspektorin zwei Feuerwehrkameraden aus: Patrick Degenhardt mit der eisernen und Sören Degenhardt (beide Erdpenhausen) mit der bronzenen Plakette. Anerkennungsprämien für langjährigen Einsatz im Feuerwehrdienst erhielten Volker Vitt (40 Jahre Feuerwehrdienst; Jörg Kück, Jörg Leyh und Markus Stransky (alle 30 Jahre), Ron Höhn, Tim Jürgensmeier, Ralf Möller und Jürgen Werner (alle 20 Jahre) sowie Claudia Aschenbrenner, Matthias Becker, Christian Deist, Thomas Fischer, Matthias Walter, Monique Wetzel und Christian Wetzel (alle zehn Jahre). Dirk Heusner (Baumbach) wurde zum Brandmeister und Christian Deist (Obergude) zum Löschmeister befördert. Aufgestiegen zum Oberlöschmeister sind Timo Rehwald, Patrick Stückrath und Robin Wiegel (alle Heinebach).

Auch neue Wehrführer wurden in der Versammlung ernannt. Außerdem gab es interessante Zahlen und einen Bericht über die aktive Jugend. Dazu lesen Sie mehr in der gedruckten Montagausgabe unserer Zeitung und im E-Paper. 

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