Ausgeschatzt und abgerockt

Heimatabend zur Kirmes in Niedergude bot viel Spaß und Musik

+
Gude Rock(t): Diese jungen Frauen ließen den Festzeltboden beben. Mit tollen Schrittfolgen, viel Rhythmus im Blut und einer ansteckenden Fröhlichkeit begeisterte Gude Rock(t) zu Titeln wie „Waterloo“ von Abba und Con Calma von Daddy Yankee.

Mit schönen Melodien, witzigen Sketchen, flotten Tänzen und einer Liebeserklärung an das Gudetal gelang der Auftakt der Kirmes in Niedergude perfekt:

Beim Heimatabend am Freitagabend im gut gefüllten Festzelt herrschte von der ersten Minute an eine fröhliche Gute-Laune-Stimmung. Die SG Gudegrund als Ausrichter hatte sich damit schon bewährt.

„Unsere Kirmesspiele sind zum Festival geworden“, sagte Moderator Filippo Messina, der charmant und witzig durch das Programm führte. Zwei Garanten für eine perfekte Einstimmung auf dieses Kirmes-Festival haben einen musikalischen Leiter: Reiner Marth sorgte mit Männergesangverein und Frauenchor für die gute musikalische Grundstimmung. Denn die Auswahl der Lieder war flott, frisch und fein: Ob „Lucky Lips“ oder „Schuld war nur der Bossa Nova“: Die Sängerinnen und Sänger waren bestens eingestimmt.

Niederguder feierten Heimatabend und Kirmesfestzug

 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Susanne Kanngieser
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel
 © Herbert Vöckel

Das Repertoire schien allen Interpreten selbst sehr gut zu gefallen. „Die Nachtwandlerin“ hieß ein wunderbarer Sketch, den Bärbel Marth mit Isabelle Sandrock, Christian Sandrock, Christina Harthausen und Heinz Aschenbrenner auf einer liebevoll eingerichteten Bühne einstudierte. Kaum zu glauben, was in der Ehefrau des Mannes vor sich geht, wenn sie abends schlafwandelt und dazu noch alles klaut, was ihr unter die Finger kommt. Männer inklusive! Das Publikum kam aus dem Lachen nicht mehr raus.

Eine brillante Aufführung lieferte eine Gruppe junger Frauen, die sich „Gude Rock(t)“ nennt. In einer kreativen Choreografie tanzten sie sportlich und synchron zu Abba und Daddy Yankee.

Wenn Linda und Filippo Messina auf der Bühne stehen, dann ist Lachen vorprogrammiert. Sie widmeten sich diesmal den Paar-Problemen in feinstem Dialekt und mit viel Sinn für derben und feinen Humor. Sie klagt: „Ich habe nur eine Rose zum Hochzeitstag bekommen.“ Er kontert: „Du musst die Dornen mitzählen für die nicht so guten Tage.“ Oder: Er beklagt sich, dass seine Füße eingeschlafen sind. Sie erwidert: „So wie die riechen, könnte man meinen, sie wären schon tot.“ Da hat es sich wohl irgendwie „Ausgeschatzt“, wie der Titel des Sketches lautete. Mit einem flotten Hausfrauen-Rock begeisterten auch die Landfrauen als Jacob Sisters. Die Ähnlichkeit mit dem berühmten Gesangsensemble war derart verblüffend, dass das Publikum noch eine zweite Runde von Ute Leimbach, Ulrike Nöding und Beate Kerst mit ihren Schrubbern forderte.

Eine „Hommage an unsere Heimat“ hat Jonathan Kallis seinen spontanen Beitrag genannt. Herausgekommen ist eine echte Liebeserklärung an den Gudegrund. Es mag überall schöner sein, aber es ist halt nicht der Gudegrund. Dafür gab es viel Applaus. Vielleicht wird es beim nächsten Kirmes-Festival in Niedergude von Reiner Marths Chören übernommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.