Großprojekt für eine halbe Million Euro

Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Sterkelshausen

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Spatenstich mit Sicherheitsabstand: von links Christopher Henning und Simon Frankfurt von der Firma Beisheim, der frühere Sterkelshäuser Wehrführer Martin Schran, Architekt Fritz Aschenbrenner, Bürgermeister Georg Lüdtke, der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Holger Möller und der Sterkelshäuser Wehrführer Matthias Bieber auf der Baustelle am Ortsausgang Richtung Oberellenbach.

Die Freiwillige Feuerwehr Sterkelshausen bekommt ein neues Zuhause. Die Vorbereitungen für den Bau am Ortsausgang Richtung Oberellenbach haben in diesen Tagen begonnen.

Es ist eines der beiden Großprojekte, die in Alheim dieses Jahr bei der Feuerwehr auf der Agenda stehen. 500.000 Euro investiert die Gemeinde in Sterkelshausen. Auch in Baumbach soll es bald losgehen. Der Vorbescheid ist da, es fehlt also eigentlich nur noch ein weiterer Brief, damit ausgeschrieben werden kann.

Gemeindebrandinspektor Bernd Hildebrand zeigte sich im Rahmen eines Spatenstichs – unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln – optimistisch, dass die neuen und modernen Feuerwehrhäuser dabei helfen können, neue Mitglieder zu gewinnen. Man müsse das Ehrenamt weiter stärken. Die Feuerwehr habe nicht nur für die Bürger, sondern auch für Betriebe eine große Bedeutung, etwa bei vorbeugendem Brandschutz. Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Holger Möller betonte, dass der Standort Sterkelshausen für die gesamte Alheimer Feuerwehr eine große Bedeutung habe.

Alheim: Insgesamt stehen 1,5 Millionen Euro für die Feuerwehr im Haushalt

„Alheim hat in den vergangenen 15 Jahren viel in die Feuerwehr investiert“, sagte Hildebrand. Insgesamt stehen 1,5 Millionen Euro für die Feuerwehr im diesjährigen Haushaltsplan. Erste Gespräche über einen Umbau, eine Erweiterung oder einen Neubau in Sterkelshausen hatte es bereits 2006 gegeben. Der derzeitige Standort entspricht nicht mehr den heutigen Größenanforderungen, urteilte der Technische Prüfdienst. 

Schließlich fiel die Wahl auf das Grundstück am Ortsausgang, das Lothar Beisheim der Gemeinde günstig verkauft hat. Dass solche Prozesse oft langwierig sind, sei nachvollziehbar, so Hildebrand. Immerhin lasten auch diese Aufgaben zum Großteil auf ehrenamtlichen Schultern, wie in diesem Fall etwa denen des ehemaligen Wehrführers Martin Schran.

Die Firma Beisheim ist derzeit mit den Erdarbeiten beschäftigt, die darauf folgenden Arbeiten sind ausgeschrieben. Als „sportlich“ bezeichnet Wehrführer Matthias Bieber das Ziel, im September im neuen Feuerwehrhaus einziehen zu können. Bürgermeister Georg Lüdtke bekräftigt aber, dass man das Datum einhalten möchte. Corona sorgt bislang nicht für Verzögerungen.

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