Alheimer Bauausschuss stimmt der Reparatur der maroden Gudestraße zu

Gemeindestraße in Alheim soll für 100.000 Euro saniert werden

Alheim. Wer oft über die Gemeindestraße zwischen Heinebach und Niedergude fährt, kann bald aufatmen. Der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Bauangelegenheiten hat einer Reparatur der Gemeindeverbindungsstraße zugestimmt.

„Das Thema ist schon lange in aller Munde“, erzählt Fritz Aschenbrenner, Ortsvorsteher von Heinebach. Doch statt der zuvor angedachten 700.000 Euro teuren Vollsanierung wurde eine günstigere Variante angenommen. Laut dieser soll die Krefelder Fachfirma Bitunova nach Schließung der Löcher und Fugen eine neue Asphaltschicht auftragen. Die Kosten dieser Lösung betragen nur rund 100.000 Euro.

Wolfgang Adam von der SPD ist jedoch über das Wasser besorgt, das sich unter der Straße sammelt: „Es könnte sich doch nach fünf Jahren wieder durchdrücken. Vor allem mit der Landwirtschaft könnte es Probleme geben“, gibt er zu bedenken. Bürgermeister Georg Lüdtke hat dieses Problem auch bedacht: „Eine Drainage zum Wasserableiten muss auf jeden Fall sein. Da muss geschaut werden, wie man das hinbekommt“, sagt er.

Die Haltbarkeit der Sanierung wird zwar auf gut zehn Jahre geschätzt, aber eine längere Lebensdauer ist durchaus möglich. „Die Firma hat das gleiche Verfahren schon angewendet“, sagt Holger Bachmann vom Bau- und Umweltamt Alheim. Auch nach vierzehn Jahren könne eine auf diese Art sanierte Straße noch gut aussehen, so Bachmann.

„Es ist natürlich nicht die optimale Lösung, aber es ist momentan die beste für uns“, fügt Bauamtsleiter Martin Marth hinzu. Das gibt auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Dieter Schönborn zu bedenken: „Die Reparatur ist ein Kompromiss, den wir machen müssen.“ Man habe einfach nicht die Mittel, um die Straße komplett zu erneuern, so Schönborn weiter.

In Kürze soll jedoch noch einmal eine Ortsbegehung mit einem Experten stattfinden, der sich die rund 1,7 Kilometer lange Strecke genau ansehen soll.

Baubeginn soll nach Georg Lüdtke im kommenden Frühjahr sein, die Dauer der Baumaßnahme sei aber nicht geau einzuschätzen. Die Finanzierung des Projekts läuft über das Kommunale Investitionsprogramm.

Es wurde lange gehofft, die Sanierung über die Gemeindeverkehrsfinanzerung des Landes bezahlen zu können. Doch vor 2018 wäre laut Hessen Mobil nicht mit dem Geld zu rechnen gewesen.

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