Bezug soll Ende 2020 möglich sein

VR-Bankverein will 19 neue Wohnungen im Ortskern von Heinebach bauen

So soll es werden: Die beiden Gebäude zwischen Borngasse, Bossenstraße und Eisfeldstraße. Das obere der beiden Häuser steht ein Stockwerk höher als das untere.

Das Alheimer Parlament hat den Weg freigemacht für ein neues Projekt des VR-Bankvereins. Der will wohl auch sein Gebäude in Heinebach umgestalten. 

Die Gemeindevertreter haben beschlossen, für die Grundstücke zwischen Borngasse und Eisfeldstraße ein vereinfachtes Bauleitverfahren einzuleiten. Dort sollen zwei Häuser mit insgesamt 19 Wohnungen entstehen. 

Herbst 2020 als Ziel

Michael Kubicek, Bereichsleiter Regionale Investitionen, vom VR-Bankverein sagt unserer Zeitung: „Wir wollen so schnell wie möglich mit dem Bau loslegen. Es ist ja momentan nicht einfach, Bauunternehmen zu finden – aber wenn alles gut geht, könnte im Herbst nächsten Jahres alles fertig sein.“

62 bis 97 Quadratmeter

Kubicek und Architekt Thomas Rabe stellten die Pläne in der Gemeindevertretersitzung vor. Auf dem über 2500 Quadratmeter großen Grundstück sind Wohnungen mit einer Größe zwischen 62 und 97 Quadratmetern geplant. Alle sollen vermietet werden, Eigentumswohnungen zum Verkauf wird der VR-Bankverein nicht anbieten, so Kubicek.

Barrierefrei

Die Wohnungen sollen barrierefrei sein. Aufgrund des Höhenunterschieds von sieben Metern auf dem Grundstück, an dem Pläne für ein Pflegeheim gescheitert waren, sind die Gebäude höhenversetzt geplant: Das Erdgeschoss des unteren liegt auf einer Ebene mit dem Untergeschoss des oberen. Verbunden sind beide durch einen Flachdachbau, der als Parkebene dient. Insgesamt sollen 29 Autostellplätze entstehen, 17 davon überdacht. Alle Wohnungen werden von den Parkplätzen aus mit einem Aufzug zu erreichen sein.

Für alle Mieterklientel

Der VR-Bankverein investiert laut Kubicek einen mittleren einstelligen Millionenbetrag in die beiden neuen Mehrfamilienhäuser. In zwei großen Dachgeschosswohnungen mit Dachterrasse ist „etwas exklusiveres Wohnen“ (Kubicek) vorgesehen. Insgesamt sind die Häuser für den Querschnitt der Bevölkerung, also für junge Familien ebenso wie für Senioren, gedacht. Prognosen zu den Mietpreisen kann Kubicek noch nicht abgeben – es könne aber sein, dass man angesichts der Qualität der Wohnungen über dem Durchschnitt in Heinebach lande.

Genehmigung einfacher

Bauleitverfahren können im innerörtlichen Bereich beschleunigt werden. Dabei fallen einige genehmigungsrechtliche Schritte weg. Der Plan für das Grundstück ist außerdem vorhabenbezogen. „Da könnte also jetzt keine Spielhalle oder ähnliches gebaut werden“, erklärte Heinrich Wacker vom Baumanagement Alheim und Rotenburg. Die Abstimmung, für die die Bankverein-Aufsichtsratsmitglieder Dieter Schönborn und Fritz Aschenbrenner (beide CDU) den Saal verließen, fiel einstimmig aus. Nun haben die Bürger vom 25. Februar bis zum 8. März die Möglichkeit, die Pläne im Rathaus einzusehen.

Bürgermeister erfreut

„Wir freuen uns sehr darüber, dass der Bankverein hier hochmoderne Wohneinheiten baut. Das ermöglicht weiteren Zuzug“, sagt Bürgermeister Georg Lüdtke.

Pläne für Bankfiliale

Kubicek kündigte während der Sitzung auch an, dass der Bankverein sein Filialgebäude in Heinebach umbauen will. „Wir sind nicht damit zufrieden, wie das Gebäude derzeit aussieht“, sagte er. Auch dort sollen Flächen für Wohnungen oder Gewerberäume entstehen. Die Filiale bleibt bestehen. Genaueres könne er dazu aber noch nicht sagen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.