Bürgermeister Fehr: Dalí-Ausstellung war ein Erfolg - Gute Werbung für die Stadt

Alle können stolz sein

Dank mit einem Dalí-Baum: Den überreichte Dalí-Fan Lothar Kolb, rechts, am Sonntagabend Professor Dr. Walther Keim, Mitte. Keims Verdienste um das Museum, das bundesweit Beachtung gefunden habe, würdigte auch Bürgermeister Manfred Fehr. Foto: Schaake

ROTENBURG. Die Dalí-Ausstellung „Das goldene Zeitalter“ sei ein großer Erfolg. Das haben am Sonntagabend zum Ende der Ausstellung der Initiator, Professor Dr. Walther Keim, und Bürgermeister Manfred Fehr erklärt. 9000 Besucher aus der gesamten Bundesrepublik seien seit Ende August nach Rotenburg gekommen. Das sei ein toller Werbeeffekt für die Stadt, zumal die vielen Einträge ins Gästebuch dokumentierten: Rotenburg ist ein Besuch wert.

Walther Keim (74) - bundesweit als „Karikaturenpapst“ bekannt - hat mit dem Museum für zeitgenössische Kunst, Kultur und Karilkatur - Muzkkka - in Rotenburg eine Idee verwirklicht. Bürgermeister Fehr ist Vorsitzender des Fördervereins, der Träger des Museums.

„Es war eine ganz ausgezeichnete Ausstellung“, sagte Fehr. Und den 32 Helferinnen und Helfern, die mehr als 6000 Stunden ehrenamtlich leisteten, rief er zu: „Wir können alle stolz sein. Und wir können uns alle gemeinsam über den Erfolg freuen.“

„Muzkkka ist eine ganz hervorragende Werbung für Rotenburg und die Region.“

Manfred Fehr

„Das goldene Zeitalter“ und Muzkkka seien eine ganz hervorragende Werbung für Rotenburg und die Region, sagte Fehr. Die positiven Reaktionen der Besucher - auch im Gästebuch - seien ein Beleg dafür, „dass das Konzept des Museums und der Ausstellung richtig ist“. Fehr: „Wir sind auf dem richtigen Weg, hier ein so genanntes Leuchtturmprojekt für die Region voranzubringen - dieser Leuchtturm strahlt in die gesamte Region aus.“

Rotenburg, sagte Fehr, könne nicht damit begeistern, dass man schöne Wanderwege, herrliche Wälder und eine herrliche Landschaft habe: „Muzkkka ist etwas ganz Besonderes und ein besonderer Grund, nach Rotenburg zu kommen.“ Professor Keim und die vielen Helferinnen und Helfer hätten zu dem Erfolg beigetragen, sagte Fehr beim Dankeschön-Treffen am Sonntagabend. Viele Besucher hätten gesagt: „Glückwunsch Rotenburg. Da gibt es Leute, die gute Ausstellungen organisieren können.“

Herzlichen Dank richtete Fehr an Walter Keim, der am 16. Januar die Haitzinger-Ausstellung eröffnet: „Walther Keim hat ja kaum Zeit, Weihnachten zu begehen. Ihre Hilfe brauchen wir auch in Zukunft.“ Auch Kristin Neitzel sagte Fehr ganz herzlichen Dank.

Jahre mit Leben füllen

„Fülle dein Leben nicht mit Jahren, sondern die Jahre mit Leben“, sagte Keim. Seine Frau habe gesagt: „Du wirkst fünf Jahre jünger.“ Dazu hätten alle beigetragen, die ihn unterstützt hätten, formulierte er sein herzliches Dankeschön: „Ich danke, dass Ihr mich getragen und ertragen habt. Das war mein bestes Team in meiner beruflichen Laufbahn.“ Das tolle Team werde weiter benötigt: „2010 möge für Sie alle nicht keimfrei sein.“Prof. Keim lobte ausdrücklich das Engagement unserer Zeitung.

Von Manfred Schaake

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