Die Straßenbeleuchtung in Bebra soll auf den neuesten Stand gebracht werden

Alle wollen LED-Technik

35 Jahre und älter: Die alten Lampen verbrauchen viel Energie. Foto: Schankweiler-Ziermann

Bebra. Um die Straßenbeleuchtung soll sich die Stadt Bebra kümmern und ein neues Konzept vorlegen. Das bebraer Parlament beschloss dies, nachdem die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag vorgelegt hatte. Den hatten die vier Fraktionen zuvor noch gemeinsam abgeändert. In dem Konzept soll vor allem die Umstellung der Beleuchtung auf LED-Technik vorangetrieben werden.

CDU-Fraktionsvorsitzender Thorsten Strippel hatte erklärt, die Straßenbeleuchtung sei teilweise 35 Jahre alt und älter. Man könne von einem erheblichen Sanierungsbedarf ausgehen. Vielerorts seien noch Leuchtmittel im Einsatz, die viel Energie verbrauchten und von daher auch hohe Kosten verursachten.

Pro Jahr 130 000 Euro

Laut Strippel rechnete man bei der Stadt in den vergangenen beiden Jahren mit Stromkosten von 130 000 Euro. Es sollte nach kostengünstigen Alternativen gesucht werden, erklärte Strippel. Auch die Stadtwerke Bebra GmbH sollen eingebunden und die Luxwerte (Helligkeit) berücksichtigt werden.

Auf Vorschlag von Bernd Holzhauer (SPD) wurde ferner festgelegt, dass bis zur Vorlage eines neuen Beleuchtungskonzepts sämtliche Veränderungen an selbiger unterbleiben sollten.

Mit dem Beschluss gibt es nun auch eine demokratisch beschlossene Grundlage für die Aktivitäten, die Bürgermeister Uwe Hassl schon im Alleingang entwickelt hatte.

Hassl erklärte, er sei dankbar für den Antrag. Schon im Januar solle eine Projektgruppe gebildet werden. Mit dem Abschluss des Projekts rechnet er bis zum Herbst. Er setzt sich dafür ein, dass die Straßenlampen nachts nicht mehr abgeschaltet werden.

Hassl will nachts Licht

Der Bürgermeister hatte selbst schon veranlasst, dass jede zweite Laterne in einem Testgebiet im Gilfershäuser Viertel wieder nachts durchbrennt. Hassl ist überzeugt, dass die Stadt eine durchgängige Nachtbeleuchtung haben müsse. Im April 2010 hatte der Magistrat beschlossen, dass es in der Stadt und den Ortsteilen nachts für ein paar Stunden dunkel bleiben sollte.

Der Umstellung auf LED-Technik stimmten alle Stadtverordneten zu und bekundeten Beifall für den Beschluss.

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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