Anwohnern macht Lärm zu schaffen – nächste Woche beginnt Bau des Brückenteils

Ein Monsterbohrer: Derzeit werden an der Brücke der Städtepartnerschaften in Rotenburg die Vorarbeiten für eine Baugrube geleistet. Foto: Schäfer-Marg

Rotenburg. Die Sanierungsarbeiten an der Rotenburger Brücke der Städtepartnerschaften liegen noch voll im Zeitplan. Das erklärte gestern Peter Wieditz, Pressesprecher des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen.

In der nächsten Woche sollen die Arbeiten am neuen Brückenteil beginnen, der parallel zur Sanierung errichtet werden soll. Der etwa 50 Meter lange, dann komplett neu errichtete Teil soll in den Sommerferien zwischen bestehende Brückenteile eingeschoben werden - wir berichteten.

Derzeit wird die Baugrube für die neuen Widerlager hergerichtet. Auf den Widerlagern „liegt“ die spätere Brücke einmal. Um die Baugrube einzurichten, ist ein wahrer Monsterbohrer im Einsatz.

Wo gebaut wird, herrscht Lärm. Einigen Anwohnern scheint das zu viel zu sein, räumt Peter Wieditz ein. Es gebe einzelne Beschwerden über gesundheitliche Beeinträchtigungen.

Angenehm überrascht sei er dagegen, so erklärte Wieditz weiter, dass der Verkehr trotz der Beeinträchtigungen auf der Brücke einigermaßen glatt laufe. Nur in den Stoßzeiten gebe es längere Wartezeiten für Autofahrer.

Gibt es auch unangenehme Überraschungen? Immerhin wurde bereits die Asphaltschicht auch von der Strombrücke abgetragen und lässt eine genauere Prüfung des darunter liegenden Betons zu. Die Strombrücke ist der Teil, der direkt über die Fulda führt. „Wir haben den Beton noch einmal untersucht und werden jetzt die Ergebnisse abwarten“, erklärte Stefan Morhardt, der Teamleiter der aus drei Firmen bestehenden Baugruppe.

Dass der Beton durch Salz geschädigt ist, war schon durch frühere Untersuchungen klar. Ein Abriss der Strombrücke drohe jedoch nicht. Es gehe nun darum, wie groß die durch Salzeintrag geschädigten Flächen sind, die abgetragen und erneuert werden müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.