Teilung verbindet beide Regionen

Cheorwon in Korea und der Kreis Hersfeld-Rotenburg rücken zusammen

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Landrat Michael Koch (Mitte) mit Timo Lübeck und Stefan Samse (Konrad Adenauer Stiftung Seoul) beim gemeinsamen Besuch vor dem koreanischen Parlamentsgebäude.

Hersfeld-Rotenburg. Der von Landrat Dr. Michael Koch angestrebte Austausch mit Südkorea nimmt Gestalt an. Beide Seiten interessieren sich für eine engere und vertrauensvolle Zusammenarbeit. 

Das erklärte Koch nach Gesprächen mit südkoreanischen Vertretern – darunter Lee Hyun-Jong, Landrat des Landkreises Cheorwon, der dicht an der Grenze zu Nordkorea liegt.

Aufgrund des historischen Schicksals der Teilung haben beide Länder eine besondere Bindung. „In unserem Kreis kann man sehen, wie wunderbar das gemeinsame Leben nach der Wiedervereinigung funktioniert“, sagt Koch. „Dies wünschen wir auch den beiden koreanischen Staaten. Nichts ist wichtiger als internationaler Friede.“ Neben politischen und wirtschaftlichen Gesprächen werden auch Schüleraustauschprogramme ins Auge gefasst. Der Auftakt der angestrebten Partnerschaft ist im September mit einem Besuch eines südkoreanischen Chors zusammen mit einer politischen Delegation geplant. Im Oktober beabsichtigt das Blechbläserensemble unter der Leitung von Ulli Meiß gemeinsam mit einer Delegation von Politikern nach Cheorwon zu reisen.

Die Idee zu dem Austausch hatte Koch im vergangenen Jahr, als er mit Vertretern des Kreises auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Südkorea war, um dort über Erfahrungen mit der Wiedervereinigung zu berichten. (kai)

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