Innerhalb einer Stunde

Brennendes Auto und Rohrbruch: Zwei Feuerwehr-Einsätze in Heimboldshausen

Von einem Einsatz zum nächsten: Trotz des schnellen Löschangriffs der Feuerwehr wurde dieses Auto in Heimboldshausen Raub der Flammen. 
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Von einem Einsatz zum nächsten: Trotz des schnellen Löschangriffs der Feuerwehr wurde dieses Auto in Heimboldshausen Raub der Flammen. 

Gleich zu zwei Einsätzen in einer Stunde mussten die Philippsthaler Feuerwehren am Mittwochmorgen ausrücken.

Heimboldshausen – Um 6.56 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Philippsthal-Mitte (Röhrigshof/Heimboldshausen) zu einem Wasserrohrbruch an der Straße „Am Bornrain“ in Heimboldshausen gerufen. Im Keller eines Mehrfamilienhauses war ein Wasserrohr geplatzt und drohte den Keller zu fluten. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Wasserversorgers EAM wurde die Hauptleitung abgeschiebert und das Wasser aus dem Keller gepumpt.

Bei Temperaturen von minus 20 Grad Celsius eine besonders schwierige Aufgabe für die Einsatzkräfte, zumal erst einmal die richtige Zuleitung zum Haus mit dem Schieber unter den Schneemassen gefunden werden musste. Bei wie vielen Haushalten an diesem Morgen durch den Wasserrohrbruch die Versorgung unterbrochen wurde, konnte vor Ort noch nicht gesagt werden.

Gut versteckt unter Schnee: Nach einem Wasserrohrbruch in einem Mehrfamilienhaus in Heimboldshausen musste der Schieber der Hauptleitung geschlossen werden.

Noch während des Einsatzes traf um 7.56 Uhr die nächste Alarmierung ein. An der Straße „Werrablick“ brannte ein Auto. Wie an der Einsatzstelle mitgeteilt wurde, hatte der Halter des Kia Sorento mehrfach versucht, sein Fahrzeug zu starten. Nach mehreren vergeblichen Versuchen wollte er sich von seinem Nachbarn Starthilfe erbitten. Bei der Rückkehr zu seinem Fahrzeug brannte der Kia bereits im Motorraum.

Die angerückten Feuerwehrleute brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Am brennenden Fahrzeug stand dennoch Totalschaden. Weil das auf öffentliche Wege gelaufene Wasser sehr schnell zu Eis gefror, verständigte die Feuerwehr bei beiden Einsätzen den Bürgermeister und die Mitarbeiter des Gemeindebauhofs, welche die Eisflächen abstreuten.  yk

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