Autobahn wird erneuert

Nächste heiße Bauphase am Kirchheimer Dreieck beginnt

Bereits im Sommer 2018 errichtet: Über die Brücke über die Kirchheimer Schulstraße soll nach Abschluss der aktuellen Bauphase der PKW-Verkehr von der A4 aus Richtung Osten direkt auf die A7 in Fahrtrichtung Süden geführt werden. Die rund 80 Jahre alte Natursteinbrücke dahinter bleibt für den Schwerverkehr auf der A4 und als Nadelöhr für die Kirchheimer bestehen.
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Bereits im Sommer 2018 errichtet: Über die Brücke über die Kirchheimer Schulstraße soll nach Abschluss der aktuellen Bauphase der PKW-Verkehr von der A4 aus Richtung Osten direkt auf die A7 in Fahrtrichtung Süden geführt werden. Die rund 80 Jahre alte Natursteinbrücke dahinter bleibt für den Schwerverkehr auf der A4 und als Nadelöhr für die Kirchheimer bestehen.

Mit der grundhaften Erneuerung der A7 in Fahrtrichtung Süden in der gesamten Ortslage von Kirchheim geht der Aus- und Umbau der Autobahnen rund um das Kirchheimer Dreieck jetzt in eine weitere heiße Phase.

Kirchheim- Das teilt die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordwest, in einer aktuellen Pressemitteilung mit.In sechs Teilabschnitte mit mehr als 20 einzelnen sogenannten Baufeldern sind die umfangreichen Arbeiten zwischen der Brücke über den Uferweg (Abzweig von der „Langen Heide“ ganz im Norden Kirchheims) bis zur Aulatalbrücke im Süden – Klebaer Brücke – unterteilt. Um die Aufrechterhaltung des fließenden Verkehrs von rund 100 000 Fahrzeugen in 24 Stunden stets gewährleisten zu können ist die Einrichtung von über 70 verschiedenen Baustellenverkehrsführungen nötig.

Im Rahmen dieser Bauphase, die laut Autobahn GmbH der Steigerung der Leistungsfähigkeit, der Verkehrssicherheit und dem Lärmschutz dienen soll, wird unter anderem der sogenannte Pkw-Bypass in Betrieb genommen. Personenwagen aus Richtung Eisenach können dann von der linken Spur der A4 direkt über die neu gebaute Brücke über die Schulstraße auf die A7 gelangen. Der Schwerverkehr verbleibt auf der bestehenden Trasse.

Im Bereich parallel zur Breslauer Straße in Kirchheim beginnen in den nächsten Wochen die Streckenbauarbeiten zur Vorverlegung der zukünftigen Ausfahrt Kirchheim von der A7 aus Richtung Kassel. Damit wird der Einfädelverkehr zwischen der jetzigen Ausfahrt Kirchheim und der Auffahrt von der A4 auf die A7 vermieden. Hier wird auch der erste von drei Abschnitten der neuen Lärmschutzwand West umgesetzt. Vor der Klebaer Brücke soll die Einfädelspur der Auffahrt Kirchheim auf die A7 verlängert werden.

Im Zuge dieser Baumaßnahmen sind zahlreiche Neben- und Instandsetzungsarbeiten geplant. So werden Arbeiten an den Brücken über den Uferweg, über die Schulstraße und in besonderem Maße über die Schwimmbadstraße notwendig und eine rund 1,3 Kilometer lange Lärmschutzwand wird neu erstellt. Einige Rodungen entlang der Strecke fanden bereits statt und im Rahmen der grundhaften Sanierung werden auch Entwässerungsanlagen ergänzt und erneuert.

Bereits seit 2015 laufen die umfangreichen Umbauarbeiten am Kirchheimer Dreieck. Die Fertigstellung des Teilabschnitts A7 West ist für Ende 2024 geplant. (Bernd Löwenberger)

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