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100 Einsatzkräfte kontrollierten am Nadelöhr den Verkehr auf A4

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Von: Yuliya Krannich

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Großaufgebot: 100 Einsatzkräfte von Polizei, Zoll und Bundesamt für Güterverkehr kontrollierten auf dem Parkplatz Nadelöhr Autos und Transporter.
Großaufgebot: 100 Einsatzkräfte von Polizei, Zoll und Bundesamt für Güterverkehr kontrollierten auf dem Parkplatz Nadelöhr Autos und Transporter. © TV-News Hessen

100 Einsatzkräfte von Polizei, Zoll und Bundesamt für Güterverkehr haben am Dienstagabend auf der A4 den Verkehr in Fahrtrichtung Osten kontrolliert.

Dazu wurde um 20 Uhr die Autobahn zwischen Friedewald und Hönebach voll gesperrt und der gesamte Verkehr über den Parkplatz Nadelöhr geführt. Der Schwerlastverkehr durfte dann ungehindert die Fahrt fortsetzen. Autos und Kleintransporter wurden im Rahmen einer Schleierfahndung selektiert und auf eine der 16 Kontrollspuren abgeleitet, wo sie von den Beamten – bei frostigen minus 10 Grad – genauer unter die Lupe genommen wurden.

Insgesamt wurden von Dienstagabend, 20 Uhr, bis Mittwochmorgen, 4 Uhr, laut Polizei 207 Fahrzeuge und 364 Personen kontrolliert und dabei 17 Ordnungswidrigkeiten und sieben Straftaten, darunter Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz sowie Verstöße gegen das Ausländergesetz festgestellt.

Bereits in den ersten Stunden gingen den Beamten Fahrer ins Netz, die ihr Fahrzeug unter Einfluss von Drogen lenkten – aber auch Personen, die per Haftbefehl gesucht wurden, zum Beispiel wegen einer Ersatzfreiheitsstrafe oder weil eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft vorlag. Einem Autofahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, weil sich nicht nur zu viele Personen im Fahrzeug befanden, sondern auch ein Kind, das nicht in einem vorgeschriebenen Kindersitz saß. Erst als Angehörige mit einem weiteren Fahrzeug an der Kontrollstelle eintrafen, durften alle ihre Fahrt fortsetzen. Auch ein Arzt befand sich an der Kontrollstelle, um bei Bedarf vor Ort eine Blutprobe nehmen zu können.

Während der achtstündigen Kontrolle bei Minustemperaturen wärmten sich die Einsatzkräfte zwischendurch in einem beheizten Zelt bei Heißgetränken und Verpflegung ein wenig auf.  yk

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