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870 000 Euro für die Bad Hersfelder Festspiele: Bund erhöht Förderung um 100 000 Euro

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Großes Theater gibt es jedes Jahr bei den Bad Hersfelder Festspielen in der Stiftsruine. Archivfoto: Torsten Wiegand
Großes Theater gibt es jedes Jahr bei den Bad Hersfelder Festspielen in der Stiftsruine. © Torsten Wiegand

Weiterer großer Geldsegen für die Bad Hersfelder Festspiele: Für das Haushaltsjahr 2023 erhöht der Bund seine Förderung für das Freilichttheater von 770 000 auf 870 000 Euro.

Berlin/Bad Hersfeld – Nachdem der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth (SPD) erst vor wenigen Wochen eine großzügige Bundesförderung für das geplante Festspiel-Funktionsgebäude in Höhe von 800 000 Euro bekanntgab, überraschte er Intendant Joern Hinkel am Donnerstag erneut mit guten Nachrichten:

Für das Haushaltsjahr 2023 erhöht der Bund seine Förderung für das Freilichttheater von 770 000 auf 870 000 Euro. Das teilte Roths Büroleiter Niklas Schröder mit.

Als eines von nur wenigen Theater- und Musikfestivals werden die Bad Hersfelder Festspiele damit weiterhin als eigener Posten im Haushaltskapitel der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien geführt.

Michael Roth zeigte sich höchst erfreut über die Bestätigung aus Berlin: „Mit großen Schritten haben wir uns in den letzten Jahren der Marke von einer Million Euro bei der Bundesförderung der Festspiele angenähert. Das ist die verdiente Anerkennung für die großartige Leistung des gesamten Teams um Intendant Joern Hinkel, das uns jedes Jahr aufs Neue magische Theaterabende beschert.“ Die Pandemie, der schreckliche Krieg in der Ukraine und Sorgen vor steigenden Kosten seien auch für die Festspiele eine große Kraftanstrengung. Er freue sich, dass sich der Bund nun abermals zur Bedeutung der Hersfelder Festspiele als Leuchtturm in der deutschen Kulturlandschaft bekannt habe und die Bundesförderung auf 870 000 Euro deutlich erhöhe, sagte Roth. „Mein großer Dank gilt hierfür auch SPD-Chefhaushälter Dennis Rohde, den ich erneut von der Bedeutung dieses Kulturprojektes überzeugen konnte.“

Intendant Joern Hinkel freute sich über den Zuschuss des Bundes und dankte ganz besonders Michael Roth für seinen unermüdlichen Einsatz rund um die Bad Hersfelder Festspiele. Gerade in düsteren Zeiten, sei dies auch ein leuchtendes Signal für Kunst und Kultur – „Das wird uns stärken und uns weiter motivieren, die Menschen für die Bad Hersfelder Festspiele zu begeistern und nach Bad Hersfeld zu locken!“

Neue Rekordsumme

In seiner Bereinigungssitzung hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am Donnerstag über den Etat der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) entschieden. Bis vor wenigen Jahren hatte die BKM-Förderung lediglich 126 000 Euro betragen und war dann schrittweise erhöht worden. Schon in diesem Jahr hatte sich der Bund mit 770 000 Euro und somit in gleicher Höhe wie das Land Hessen an der Förderung der Festspiele beteiligt. Die nun zugesagte Erhöhung um 100 000 Euro für die kommende Spielzeit 2023 markiert damit eine neue Rekordsumme bei der Bundesförderung. red

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