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Anke Hofmann startet als neue Bürgermeisterin von Bad Hersfeld

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Ihren Arbeitsplatz hat Bürgermeisterin Anke Hofmann zunächst provisorisch im Magistratssitzungssaal eingerichtet.
Ihren Arbeitsplatz hat Bürgermeisterin Anke Hofmann zunächst provisorisch im Magistratssitzungssaal eingerichtet. Ihr Büro wird gerade renoviert. © Struthoff, Kai A.

Anke Hofmann hat am Montag, 2. Januar, die Amtsgeschäfte als neue Bürgermeisterin von Bad Hersfeld übernommen.

Bad Hersfeld - Sie startet in einem provisorischen Büro im Magistratssitzungssaal, weil ihr Amtszimmer im alten Rathaus noch renoviert wird. Neben einigen Unterschriften, die zu leisten waren, wollte die neue Bürgermeisterin am ersten Arbeitstag vor allem ihre Mitarbeiter begrüßen.

Die ersten Termine stehen am Dienstag an. „Die erste Woche ist noch relativ ruhig, erst in der zweiten Januar-Woche wird es dann turbulenter“, erzählt Anke Hofmann.

Mit einem Krimidinner mit Familie und Freunden hat Bad Hersfelds neue Bürgermeisterin Anke Hofmann das neue Jahr begrüßt. Spannend wird es für sie sicher bleiben: Am Montag hat sie gut gelaunt und voller Tatendrang ihr Amt als neue Bürgermeisterin der Kreisstadt angetreten.

Allerdings an einem eher ungewohnten Ort: An den grünen Tischen im Magistratssitzungssaal und unter dem wachsamen Blick von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Anke Hofmann ihr provisorisches Büro aufgeschlagen. In einer Ecke des holzgetäfelten Saales steht auch ein Computer für sie bereit. „Mein Büro wird noch renoviert. Mein Vorgänger Thomas Fehling hatte seinen privaten Schreibtisch mitgenommen, mein neuer Schreibtisch wird aber erst in der 4. Kalenderwoche geliefert“, erzählt Hofmann zwischen den Umzugskartons.

Sie möchte ihr Amtszimmer heller und einladender gestalten. Auch die alten, braunen Wandschränke, die noch aus der Zeit von Hartmut H. Boehmer stammen, wurden entfernt. Die letzte Renovierung der Räumlichkeiten liegt mindestens 15 Jahre zurück. Immerhin wird die neue Bürgermeisterin in ihrem Büro vermutlich mehr Zeit verbringen als bei sich zuhause. In ihrer ersten Arbeitswoche will Anke Hofmann zunächst mit allen Fachbereichsleitern sprechen, um die künftige Zusammenarbeit abzustimmen. „Das ist immer ein Geben und Nehmen“, weiß Hofmann aus Erfahrung, weil sie ja selbst lange genug die städtischen Fachbereiche Immobilienmanagement und Finanzen geleitet hat.

In den ersten Monaten will sie sich zudem vor allem mit den Projekten beschäftigen, „die bislang in der Pipeline feststeckten“, sagt sie und nennt den Archivneubau, das Festspielfunktionsgebäude und die Entwicklung des Wever-Quartiers. „Ich weiß, dass die Erwartungen der Bürger sehr groß sind, trotzdem bitte ich um etwas Geduld“, sagt Hofmann. „Wenn man eine lange Wanderung antritt, dann muss man auch einige Berge überwinden, bis man zum Ziel kommt“, sagt sie lächelnd. Dafür muss man fit sein, weshalb sich Anke Hofmann als gute Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen hat „auf meine Gesundheit zu achten, sowie den Sport und meine Freunde nicht zu sehr zu vernachlässigen.“

Dass zu ihrem neuen Amt auch manche unangenehme Aufgabe gehört – auch davon bekam die Bürgermeisterin gleich einen Eindruck. Gemeinsam mit ihrem Referenten Meik Ebert musste sie eine erste Pressemitteilung über den mit Böllern zerstörten Briefkasten des Stadtverwaltung abstimmen. (Kai A. Struthoff)

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