Geschenk-Aktion

300 Kinder bekommen Gips-Handabdruck an der Lingg-Schule

Die Zweitklässler Jan, Mia-Sophie, Mailo, Maila, Maximilian und Sophie (von links) aus der 2a zeigen ihre fertigen Gips-Abdrücke.
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Ein Gipsabdruck als Weihnachtsgeschenk: Jan, Mia-Sophie, Mailo, Maila, Maximilian und Sophie (von links) aus der Klasse 2a haben ihren Handabdruck schon fertig.

An der Lingg-Schule in Bad Hersfeld hat der Stuckateurmeister Asmir Veskovic Gips-Abdrücke von rund 300 Kinderhänden hergestellt. Alle 15 Klassen machten bei der Aktion mit.

Bad Hersfeld – Im Flur der Lingg-Grundschule ist heute eine besondere Geräuschkulisse zu vernehmen: Ein elektrischer Rührstab dreht sich in einem Eimer mit Wasser und Gips. Dazu helle Kinderstimmen.

Der Stuckateurmeister Asmir Veskovic ist mit 180 Kilogramm Gips angereist. Sein Ziel: 308 Hand-Gipsabdrücke von ebensovielen Schülerinnen und Schülern herstellen. Jeder Abdruck wiegt etwa 500 Gramm. Das Projekt war seine Idee, der Vorschlag kam bei der Schulleitung gut an.

In Dauerschleife rührt Veskovics Kollege Semin Dolovac eimerweise Gipsmasse an. Die nächste Klasse ist schon auf dem Weg: Die 19 Kinder der 3c. Im Flur stehen drei Bänke bereit, darauf liegen Pappteller. In die Teller füllt der Stuckateuermeister die Gipsmasse.

Die Idee hinter dem Projekt, ein handgemachtes, ausgefallenes Weihnachtsgeschenk, ist schnell umgesetzt. Der Gips im Pappteller muss einige Sekunden antrocknen, in der Zwischenzeit verreiben die Kinder etwas Öl in den Handflächen.

Danach wird die Hand für einige Sekunden in den Gips gedrückt, fertig. Nachdem die Abdrücke ausgehärtet sind, bekommen sie von den Kindern den letzten Schliff. In den Klassen können die Geschenke noch bemalt und hübsch eingepackt werden.

Asmir Veskovic ist im Elternbeirat der Klasse seines Sohnes. Auch seine Töchter haben die Lingg-Schule besucht. Mit seiner Aktion möchte der Vater den Kindern eine Freude machen und Abwechslung in den Corona-Alltag bringen.

Neben den rund 300 Gips-Abdrücken gibt es auch einen Schoko-Nikolaus für jedes Kind. Für das Projekt bekam Veskovic Unterstützung von der Firma Knauf sowie vom Nordhessischen Baustoffmarkt. (Laura Hellwig)

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