Feuerwehr kühlt erschöpfte Tiere

Reifenpanne: Tiertransport mit 700 Ferkeln bei sengender Hitze auf A7 liegengeblieben

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Ein Tiertransport mit 700 Ferkeln an Bord ist am Mittwoch bei sengender Hitze wegen einer Reifenpanne auf der A7 bei Bad Hersfeld liegengeblieben - die Feuerwehr kühlte die Tiere.

Zu einem besonderen Einsatz mussten am Mittwochnachmittag gegen 16.45 Uhr die Feuerwehren aus Niederaula und Kirchheim ausrücken. Auf dem Autobahnabschnitt zwischen dem Kirchheimer Dreieck und dem Hattenbacher Dreieck war ein mit 700 Ferkeln beladener Sattelzug mit einer Reifenpanne liegen geblieben. 

Feuerwehr-Kräfte aus Niederaula und Kirchheim kühlten die Tiere.

Eine Streife der Autobahnpolizei, die den Sattelzug absicherte alarmierte sofort die Feuerwehren aus Niederaula und Kirchheim, da die jungen Tiere bereits äußerlich unter der sengenden Hitze von 35 Grad an der Einsatzstelle litten. 

Völlig erschöpft und überhitzt: Der Transporter hatte 700 ferkel an Bord.

Die Feuerwehr aus Niederaula, die zuerst die Einsatzstelle erreichte, begann sofort aus mehreren Rohren, den gesamten Tiertransporter zu kühlen. Für eine ausreichende Wasserversorgung war bereits auch die Feuerwehr aus Kirchheim alarmiert um immer genügend Wasser vorhalten zu können.

Zwei Fahrspuren waren für den Einsatz gesperrt

„Wenn es nicht reicht, werden wir auch noch Bad Hersfeld hinzuziehen, dann können wir bis in die Nacht hinein die Tiere erfrischen“ sagte Einsatzleiter Udo Mohr. 

Auch ein Veterinär wurde zur Einsatzstelle bestellt. Für den Einsatz mussten in Fahrtrichtung Süden zwei von drei Fahrspuren gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern, wovon auch die Autobahn 4 in Richtung Kirchheim erheblich betroffen war. (yk)

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