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Bad Hersfeld auf zwölf Seiten: Wolfgang Brosien hat einen Foto-Kalender erstellt

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Von: Laura Hellwig

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An den Nordschulteichen ist das Titelfoto für Wolfgang Brosiens ersten Kalender entstanden.
Ab sofort erhältlich: An den Nordschulteichen ist das Titelfoto für Wolfgang Brosiens ersten Kalender entstanden. © Laura Hellwig

Wolfgang Brosien aus Bad Hersfeld ist oft mit seiner Kamera unterwegs: Seine Fotos haben schon oft unsere Zeitung geschmückt. Jetzt hat er einen Kalender rausgebracht.

Bad Hersfeld – Weit mehr als 200 Fotos knipst Fotograf Wolfgang Brosien, wenn er sich nur zu einem Sonnenuntergang auf den Wehneberg aufmacht. Für seinen ersten Foto-Kalender, in dem nun mal nicht mehr als zwölf Bilder Platz finden können, hatte er in seinem Privatarchiv die Qual der Wahl.

Mit dem Gedanken, einen Kalender mit eigenen Aufnahmen zu erstellen, habe Brosien schon länger gespielt. Die Rückmeldungen, die er zu seinen Veröffentlichungen in der Hersfelder Zeitung bekommen habe, hätten ihn dann aber überredet, erzählt er. Diesen Menschen, die sich beim Zeitunglesen über seine Fotos freuen, wolle er mit dem Kalender eine Freude machen, so der 70-Jährige.

Bei der Gestaltung der Kalenderseiten sei ihm wichtig gewesen, „nicht die typischen Hersfeld-Motive“ zu zeigen. Wenn man von Monat zu Monat blättert, erkenne man zwar, was auf dem Foto zu sehen ist, wo die Aufnahme aber genau entstanden ist, könnten einige eventuell nicht auf Anhieb sagen, meint Brosien. „Ich gehe auch mal um eine Ecke herum oder luke mit der Kamera durch ein Gebüsch“, erzählt er.

Einige der Fotos seien Zufallsaufnahmen, andere konkret geplant. Das Motiv habe Brosien dann schon vor Augen, für das Fotografieren warte er aber auch mal eine andere Tageszeit und die richtigen Lichtverhältnisse ab. Lingg-Denkmal, Robert-Heil-Turm, Hersfelder Fachwerk und andere markante Orte hat Brosien in Fotos festgehalten und führt damit durch die Jahreszeiten. Eine Idee für einen zweiten Kalender hat der Fotograf auch schon.

„Aber jetzt lasse ich mich erst mal überraschen, wie der Kalender ankommt“. Der Ertrag sei ihm dabei nicht wichtig, betont er.

Erhältlich sind die insgesamt 200 gedruckten Kalender bei: Hoehlsche Buchhandlung, Uhren Vitrine, Maaß Augenoptik, Hörgerätemeister Dratwa und Friseursalon Eckart. Ein Exemplar kostet 15 Euro. (Laura Hellwig)

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