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Bad Hersfeld: Gleisspringer zwingt Zug zu Notbremsung

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Von: Kim Hornickel

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Als ein Mann in Bad Hersfeld widerrechtlich die Gleise überquert, bleibt der Zugführerin nur noch eine Chance: die Vollbremsung.

Bad Hersfeld – Weil ein Mann am Mittwoch gegen 11 Uhr in Bad Hersfeld über die Gleise gelaufen war, musste ein Cantus-Zug eine Schnellbremsung einleiten. Im Bereich der Friedloser Straße überquerte der Unbekannte verbotenerweise die Bahnstrecke und lief in Richtung eines Einkaufsmarktes.

Gleise im Gleisbett
Gleise zu überqueren ist lebensgefährlich, wie ein Fall in Bad Hersfeld zeigt. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Die Lokführerin der Bahn gab einen Achtungspfiff ab und bremste den Zug – bei rund 120 Kilometern pro Stunde. An Bord waren 75 Reisende, die bei dem abrupten Stopp nicht verletzt wurde, wie die Polizei Bad Hersfeld mitteilte.

Bundespolizei ermittelt nach Gleisüberquerung wegen Eingriff in den Bahnverkehr

Bei dem Gleisspringer soll es sich um einen älteren Mann mit Hut gehandelt haben. Die Bundespolizei Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Hinweise nimmt die Bundespolizei telefonisch unter 0561/816160 oder online unter bundespolizei.de entgegen. (kh)

Erst Mitte Dezember war in Lahntal-Sarnau ein dreijähriges Mädchen gestorben, nachdem sie mit ihrer Mutter an einem Bahnübergang vom Zug erfasst worden war.

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